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Picher : Gemeinde setzt auf Zuwachs bei den Einwohnerzahlen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Begrüßungsgeld für junge Eltern und Möglichkeiten für Bau von Einfamilienhäusern locken Interessierte

von
erstellt am 19.Jan.2015 | 16:22 Uhr

Die Gemeinde Picher setzt auch in diesem Jahr auf den Zuwachs an Einwohnern. Das sei nach den Worten von Bürgermeister Detlef Christ wichtig, um die Zukunftsfähigkeit des Ortes zu erhalten und weiter auszubauen. Trotz klammer Kassen ist sich die Gemeindevertretung darin einig, das Begrüßungsgeld beizubehalten. Bekanntlich bekommen die Einwohner der Gemeinde bei der Geburt eines Kindes 100 Euro. Im vergangenen Jahr wurden in Picher neun Babys geboren. Außerdem will Picher mit Bauplätzen für Eigenheime weitere junge Familien in den Ort holen. Der Ort zwischen Hagenow und Ludwigslust gelegen, hat mit Kindergarten und Krippe, einer Arztpraxis mit zwei Ärzten, Einkaufsmöglichkeit, Bank, Frisör, Baumarkt, Handwerksbetrieben und Unternehmen eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur.

Der Finanzausschuss der Gemeindevertretung hatte in der vergangenen Woche den Haushaltsentwurf beraten. „Im Februar wollen wir in der Vertretung unseren Haushalt beschließen. Am 18. Februar ist der nächste Termin für die Gemeindevertretersitzung. Der Haushalt ist der wichtigste Tagesordnungspunkt. Dann kann ich auch Einzelheiten dazu erläutern“, macht Bürgermeister Detlef Christ deutlich.

So wie alle Gemeinden im Amt Hagenow Land hat auch Picher einen sehr eng gestrickten Haushalt. Investitionen, die eigentlich notwendig sind, können nach den Worten von Bürgermeister Christ nicht umgesetzt werden.

Im Etat für Picher sind für das laufende Jahr eigentlich nur zwei große Vorhaben eingestellt, einmal geht es dabei um Feuerwehrangelegenheiten und andererseits um die Sanierung des Bankettes in der Speicherstraße im Ortsteil Jasnitz. „Dort sammelt sich das Regenwasser und fließt auf einem Grundstück am tiefsten Punkt zusammen. Das müssen wir unbedingt verändern. Hierfür sind 6000 Euro im Haushalt vorgesehen“, erläutert Detlef Christ weiter, der zudem einen Blick in die Zukunft von Picher wirft.

„Es zeichnet sich Großes für unsere Gemeinde ab. Am 19. Mai 2016 werden wir das 725-jährige Jubiläum begehen. Dafür müssen wir jetzt schon die finanziellen Voraussetzungen schaffen und den Haushalt danach ausrichten. Wir halten unsere geplanten dörflichen Veranstaltungen aufrecht, ja aber wir werden in einigen Dingen den Rahmen etwas enger setzen, um rund 2000 Euro für die Jubiläumsfeier einzusparen“, erzählt Detlef Christ weiter im SVZ-Gespräch.

Picher sei auch in diesem Jahr in der Lage, die freiwilligen Leistungen aufrecht zu erhalten. Das betrifft die Zuwendungen für die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr sowie die Unterstützung für die Vereine und Verbände in der Gemeinde. Als erfreulich bezeichnet der Bürgermeister die Nachfrage von jungen Familien nach Bauplätzen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Dienstag.

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