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Hagenower Kreisblatt

26. September 2017 | 07:43 Uhr

Dellien : Gemeinde musste nachgeben

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Nachtragshaushalt nun ohne den Kredit für die Beteiligung an der Sanierung des Rensweges mehrheitlich verabschiedet

svz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 12:45 Uhr

Da hat nun auch der Extratermin im Wald in Stapel mit dem Ersten Kreisrat und Vertretern aus der Forst und der Gemeinde nichts genützt. Der Landkreis blieb hart: kein genehmigter Nachtragshaushalt, wenn die Gemeinde weiterhin die Sanierung des Rensweges mit einer Summe von 65 300 Euro unterstützen will. In der Ratssitzung am Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus in Dellien wurde dann auch nicht mehr lange diskutiert. Der Landkreis als Kommunalaufsicht sitzt am längeren Hebel, die Gemeinde benötigt den Nachtrag, um andere Dinge realisieren zu können, wie zum Beispiel erhöhte Entschädigungen für die Funktionsträger bei der Feuerwehr oder Anschaffungen für den Bauhof. „Der Landkreis hat uns unter Druck gesetzt, wir müssen uns dem beugen“, so Klaus Karnatz von der BAN. Die Satzung für den Nachtragshaushalt wurde dann mit neun Ja-Stimmen verabschiedet, Klaus Niederhoff von den Unabhängigen stimmte dagegen, Thorsten Knebusch (Unabhängige) und Manfred und Franziska Ickert(beide FDP) enthielten sich.

Zuvor war Astrid Ottliczky durch Bürgermeisterin Grit Richter zur Gleichstellungsbeauftragten ernannt worden. Man suche schon seit langem nach einer ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten, so Richter. Die habe die Aufgabe, bei allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung haben, mitzuwirken. Astrid Ottliczky bekleidet dann ab dem 1. Juni ihr Ehrenamt und wurde von der Bürgermeisterin mit einem Blumenstrauß bedacht.

Hinter dem Punkt „Änderung „Abwassergebührensatzung“ versteckte sich kein Sprengstoff. Es ging lediglich um etwa zehn Fälle, in denen Grundstückeigentümer mit Hilfe eines Kleinpumpwerks ihr Grundstück entsorgen. Sie tragen die Stromkosten selbst und wurden daher bei der Abwassergebühr geringfügig entlastet. Inzwischen hat sich bekanntermaßen der Strompreis drastisch erhöht und die Ratsmitglieder beschlossen einstimmig eine etwas höhere Entlastung, um einen Ausgleich für die angestiegenen Stromkosten zu schaffen. Beim Antrag der Gruppe Unabhängige/FDP, eine Resolution gegen die Beendigung der Brennverordnung zu verabschieden, wurde es kuschelig. Thorsten Knebusch unterstrich die gute Zusammenarbeit mit der Mehrheitsfraktion aus SPD/BAN/Linke in diesem Punkt und die Resolution wurde einstimmig verabschiedet.

 

 

 

 

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