Darchau : „Geht nur über politischen Willen“

Landtagspräsident Bernd Busemann (6.v.r.) war gestern im Amt Neuhaus unterwegs.
Landtagspräsident Bernd Busemann (6.v.r.) war gestern im Amt Neuhaus unterwegs.

Gespräch mit Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) zum Thema Elbbrücke / Karin Bertholdes-Sandrock hatte eingeladen

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31. August 2015, 13:15 Uhr

Bernd Busemann(CDU) war zum ersten Mal im Amt Neuhaus. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Karin Bertholdes-Sandrock (CDU) war der Präsident des Niedersächsischen Landtages gestern den ganzen Tag über in der Gemeinde unterwegs. Nach einer Besichtigung der Gedenkstätte zur Zwangsaussiedlung in Vockfey war die zweite Station das Café von Rautenkranz in Darchau. Zahlreiche CDU-Politiker aus dem Landkreis und der Gemeinde und Vertreter vom Verein Brücken bauen erwarteten ihn hier, um über das Thema Elbbrücke zu informieren.

Nach einem launigen „Sie haben aber viel Gegend hier“, machte Busemann deutlich, dass dieser Besuch kein beiläufiger sei, sondern ihm sei schon klar, dass das Thema um die Brücke ein sehr gewichtiges sei. Nach einer kurzen Einführung der Landtagsabgeordneten stellten Karl-Heinz Hoppe und Jörg Sohst vom Verein Brücken bauen die bisherigen Abläufe in den Planungen und politischen Entscheidungen dar, erwähnten die Bürgerbefragung und deren Ergebnis. „Die Brücke ist nicht am Geld gescheitert, wie uns Rot/Grün weis machen will, sondern am politischen Willen“, fasste Hoppe zusammen. „Hier scheitert die Deutsche Einheit. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um dem Amt Neuhaus gerecht zu werden.“

Es hätte ja zu Beginn der Planungen enorme Hindernisse gegeben, die alle beseitigt werden konnten. Dreh- und Angelpunkt sei einzig die Finanzierung und da müsse es möglich sein, einen Weg zu finden, so Bertholdes-Sandrock. Sie sei überzeugt, dass es Möglichkeiten gebe, das Amt als „Beitrittsgebiet“ zu betrachten und dann an das Geld der vorhandenen Fonds zu kommen.

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