Neue Gemeindevertretung : Geheime Wahl der Stellvertreter

Der scheidende Bürgermeister Jürgen Nadzeika  (l.) ernennt und verpflichtet seinen Nachfolger Bernd Ankele (r.).  Fotos: Hirschmann
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Der scheidende Bürgermeister Jürgen Nadzeika (l.) ernennt und verpflichtet seinen Nachfolger Bernd Ankele (r.). Fotos: Hirschmann

Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Wittendörp/ Olaf Barholdt und Kurt Bartels sind stellvertretende Bürgermeister

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04. Juli 2014, 16:20 Uhr

Lediglich Hans-Heinrich Krüger von der CDU fehlte auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Wittendörp am Donnerstagabend im Saal in Tessin.

Alt-Bürgermeister Jürgen Nadzeike begrüßte die Anwesenden zur ersten Zusammenkunft in der neuen Legislaturperiode und übergab an den Alterspräsidenten Georg Etmanski (67). Schon beim nächsten Tagesordnungspunkt, der Bekanntgabe von Fraktionsbildungen, wurde die veränderte politische Kräfteverteilung in der Vertretung deutlich. Denn der neuen Fraktion AFW gehören nun die gewählten Vertreter von SPD, AAA und ABB an, also Bernd Ankele, Jörn Koch, Dirk Dieckmann, Olaf Barkholdt, Bernd Dierkes und Arno Bobzin. Die Fraktion BfW besteht aus Kurt Bartels, Georg Etmanski und Bernd Frahm, und Mandatsträger der CDU sind Jürgen Nadzeika, Rainer Greßmann und Hans-Heinrich Krüger.

Alt Bürgermeister Jürgen Nadzeika machte vor der Ernennung des neuen Bürgermeisters noch einmal auf den emotionsgeladenen Wahlkampf zur Bürgermeister-Stichwahl aufmerksam. „Gleichwohl, die Bevölkerung ließ sich davon nicht beirren und hat mit großer Mehrheit einen neuen Bürgermeister gewählt“, sagte er, ernannte und vereidigte sodann seinen Nachfolger Bernd Ankele.

Spannend wurde es bei der Wahl der beiden stellvertretenden Bürgermeister. Da eine geheime Wahl gewünscht wurde, druckte Lothar Otto von der Verwaltung die entsprechenden Wahlzettel aus. Als erster stellvertretende Bürgermeister erhielt aus der Mitte der Gemeindevertretung Olaf Barkholdt das Vertrauen, der zweite Stellvertreter wurde Kurt Bartels.

„Wir haben viel zu tun. Es geht beispielsweise um die Baumsatzung, wir müssen die Finanzen überprüfen, die nächsten Sitzungen vorbereiten und erfahren, was in den Orten anliegt“, sagt Bürgermeister Ankele abschließend.

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