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Keine Landesspiele in Hagenow : Geduldsprobe für Hagenower Fußballer

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bauantrag für neues Sozialgebäude in der Parkstraße noch nicht genehmigt. Keine Landesspiele möglich

Rückschlag für die Hagenower Fußballer: Der Bauantrag für das neue Sozialgebäude auf dem Sportplatz in der Parkstraße ist immer noch nicht genehmigt. Und auch der Landesfußballverband macht keine Ausnahme für die Hinrundenspiele, die am 13. August beginnen. Der Verband erkennt den Platz nicht an, weil er ohne Sanitärtrakt nicht den Richtlinien entspricht. Das war dem HSV zwar klar, der Verein hatte aber auf eine Duldung gehofft. „Wir müssen die Situation so hinnehmen. Auch wenn sie nicht schön ist“, sagt HSV-Fußball-Abteilungsleiter Andre Prielipp. Er hofft jetzt, dass bis zur Rückrunde im März alles fertig ist.

Seit  das alte Sozialgebäude Ende 2014  aus Statikgründen von der Stadt gesperrt wurde, arrangieren sich dort alle mit einer  Notlösung in Blechcontainern ohne Duschen (SVZ berichtete). Ursprünglich sollte im Frühjahr mit den Bauarbeiten eines neuen Hauses begonnen werden. Jetzt steht der Spätsommer/Herbst als Baubeginn im Raum. Das Problem: Weil nun doch die zunächst favorisierte Modulbauweise mit Containern geplant ist, und diese mehr Platz braucht, muss eine Baulast für die zusätzlich benötigte Fläche auf Fremdeigentum eingetragen werden, erklärt Bärbel Becker vom zuständigen Fachbereich im Rathaus.

Sie rechnet Ende Juli mit einer Genehmigung des Landkreises. Erst danach sei es möglich, den bereits 2015 gestellten Förderantrag für das 410000 Euro teure Projekt zu konkretisieren. Wie hoch die Fördersumme letztlich ausfallen könnte, konnte sie noch nicht sagen. Die Stadt plant sechs bis acht Wochen Bauzeit ein. Nach dem Abriss sollen Container mit Duschen, Umkleiden, einem Raum für die Schiedsrichter sowie das DRK aufgestellt werden.

Bürgermeister Thomas Möller will das Vorhaben unbedingt noch in diesem Jahr abschließen. Zumal der HSV „mit der ersten Mannschaft in die Verbandsliga aufsteigt“. Für seinen Einsatz seit dem Amtsantritt lobt ihn Fußball-Abteilungsleiter Andre Prielipp: „Die Kommunikation ist besser geworden. Wir wurden vor dem Bauantrag auch mit in die Gestaltung einbezogen.“

Dennoch: Die vier Mannschaften des HSV, die auf Landesebene spielen, müssen nun auf den Platz in der Eisenbahnerstraße ausweichen, auch wenn dort „die Platzqualität manchmal nicht so gut ist“, so Prielipp. Denn dort würden  in der Woche viele Mannschaften spielen. Und wenn es regnet, werde es dort schwierig. Sie hätten den Platz aber in der letzten Woche  so hergerichtet, dass „wir über die Hinrunde kommen“. Zur weiteren Entlastung tauschen die Mannschaften: Verbands- und Landesligisten spielen in der Eisenbahnerstraße, die Kreisligisten in der Parkstraße.

 

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erstellt am 11.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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