Ungewöhnlicher Besuch : Gastlehrerin aus Turkmenistan hospitierte in evangelischer Schule

Evangelische Schule in Hagenow begrüßte für drei Woche eine Gastlehrerin aus Turkmenistan

svz.de von
06. Dezember 2013, 16:11 Uhr

Über den pädagogischen Austauschdienst, der mit dem Programm „Schulen- Partner der Zukunft“ Deutschlehrern aus der ganzen Welt die Möglichkeit gibt, für drei Wochen in einer deutschen Schule zu hospitieren, konnte die Evangelische Schule „Dr. Eckart Schwerin“ in Hagenow schon viele interessante Gäste begrüßen. In den letzten Wochen hospitierte Ogulgurban Hudajarowa aus dem 5810 Kilometer entfernten Aschgabat (Turkmenistan) in der Schule. Sie wird von allen nur liebevoll Ollia genannt wird. Über ihre Erlebnisse und Eindrücke hat sie Folgendes geschrieben:

„Ich bin sehr froh, dass ich in diesem schönen Land meine berufliche Weiterbildung an der Evangelischen Schule in Hagenow machen durfte. Die Organisation des Unterrichts gefällt mir sehr gut. Auch der freundliche Umgang der Lehrerinnen und Schüler untereinander war sehr angenehm zu beobachten. Viele Erfahrungen konnte ich sammeln.
Ich nutzte die Gelegenheit, viel über mein Vaterland Turkmenistan zu erzählen. Ein kurzes Video brachte einen kleinen Einblick über die Arbeit in meiner Schule. Die Kinder der Evangelischen Schule waren sehr begeistert von den schicken Schuluniformen. Außerdem sind sie sehr an einer möglichen Brieffreundschaft interessiert. Ich hatte auch die Möglichkeit, mehrere deutsche Familien zu besuchen. Die mir entgegengebrachte Gastfreundschaft zeigte mir, wie herzlich willkommen ich hier bin.

Viele Orte und Sehenswürdigkeiten lernte ich kennen. Ich war in Boizenburg, Lüneburg, Wismar und Hamburg. Mein größter Wunsch, die Hauptstadt Berlin zu sehen, ist endlich auch in Erfüllung gegangen.

Deutschland heißt für mich viele Wälder, schöne Städte, freundliche Menschen und noch viel mehr - einfach unvergesslich.“




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