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Hagenower Kreisblatt

17. August 2017 | 03:58 Uhr

Neuhaus : Gartenglück trotz Pflanzenschnitt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bärbel und Bernhard Jakobus machen mit bei der Aktion „Offene Gärten“ / Meinung über Pflegearbeiten gegen manchmal auseinander

„Früher, zu DDR-Zeiten, war auf der einen Seite der Nutzgarten, auf der anderen Seite standen die Obstbäume, wie das eben so war. Heute haben wir auf einer kleinen Fläche nur noch Erdbeeren, ein paar Kartoffeln, Zwiebeln und jede Menge Dill, der sich immer wieder hartnäckig aussät“, erklärt Bernhard Jakobus die Aufteilung in seinem Garten. Dafür wachsen hier nun jede Menge Blumen, Sträucher und einige imposante Bäume, die schon bei der Anlage des Gartens vor 35 Jahren gepflanzt worden sind.

Bernhard und Bärbel Jakobus sind auch in diesem Jahr wieder dabei, wenn einige Gartenbesitzer im Amt Neuhaus am 21. Juni im Rahmen der Aktion „Offene Gärten im Amt Neuhaus“ ihre Gartenpforten für Besucher öffnen. „Eigentlich haben wir beim ersten Mal nur meiner Schwester, Ellen Grewe, zulibe mitgemacht. Sie hat ja den Tag der offenen Gärten initiiert und hatte Angst, dass zu wenige Gartenleute mitmachen“, erinnert sich Bärbel Jakobus. „Und wegen der schönen Douglasie, die vor unserem Haus stand“, ergänzt Bernhard Jakobus. Der Baum sei ein besonders schönes Exemplar gewesen.Inzwischen wurde er abgenommen, er war einfach zu groß geworden. Doch aus der Zeit, als der Garten angelegt wurde, stehen noch zahlreiche Bäume und Sträucher, wie zum Beispiel ein Ranunkelstrauch, den es heute so gar nicht mehr gibt. Beeindruckend auch ein Ilex, oder der Kirschbaum mit dem dicken Stamm. Bernhard Jakobus erinnert sich genau an die Fahrt nach Crivitz zur Baumschule. „Wir glaubten, wir wären die Ersten vor der Baumschule, wenn wir schon am Sonntagabend dort ankämen. Wir waren bei Ankunft um halb zehn abends an 16. Stelle einer sich stetig verlängernden Warteschlange.“

Heute bekommt man alles an Pflanzen, was das Herz begehrt. Und so finden sich im Garten des Ehepaars viele, schöne Stauden und viele Rosen. Rosen sind die Lieblinge von Bärbel Jakobus und sie hegt und pflegt sie. Seit die beiden Neuhauser sich im Ruhestand befinden, ist der Garten zum bevorzugten Hobby geworden, hat sich der Spaß an der Gestaltung immer mehr gesteigert. Meistens sind sie sich auch einig, wo was gepflanzt wird oder wo was lieber wieder weg muss. Nur mit dem Pflanzenschnitt hatte Bernhard Jakobus so seine Probleme. Es sei doch alles Natur, daran herumzuschnibbeln widerstrebte ihm. Inzwischen hat er nach sanftem Druck eingesehen, dass manche Pflanzen einen Schnitt brauchen, um dann im nächsten Jahr umso üppiger zu wachsen und zu blühen. Am Sonnabend, dem 21. Juni, könne sich Besucher davon ein Bild machen.

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erstellt am 11.Jun.2014 | 14:09 Uhr

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