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Hagenower Kreisblatt

19. Oktober 2017 | 18:34 Uhr

Hagenow : Garnisonsstadt gibt sich die Ehre

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hagenow und Panzergrenadierbataillon 401 hatten zum gemeinsamen Neujahrsempfang eingeladen. Bürger im Ehrenamt geehrt

von
erstellt am 12.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Die gemeinsamen Neujahrsempfänge von Kommune und Bundeswehr haben in Hagenow eine Tradition. Allerdings kamen die Gäste aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik und Wirtschaft, aus Kultur, Sport, Verwaltung sowie Hagenower Bürger am Mittwochabend zum ersten Mal im Foyer der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin zum Neujahrsempfang zusammen. Lange Jahre wurde bekanntlich in den Rathaussaal und im vorigen Jahr in die Otto-Ibs-Halle eingeladen.

In seiner Neujahrsrede zu den rund 300 Gästen des Abends ging Hagenows Bürgermeister Thomas Möller auf die Entwicklung der Kommune ein. „Wir haben mehr Ein- als Auspendler, die Arbeitslosigkeit liegt bei unter sechs Prozent. Wir haben stabile, steuerzahlende Unternehmen, die ihren Standort zum Teil ausbauen wollen“, betonte er.

Ausgehend von der wirtschaftlichen Kraft in der Stadt stehe für ihn fest, dass die Zeiten, in denen beispielsweise Schulabgänger verzweifelt nach Lehrstellen suchten, vorbei sind. Als Oberhaupt der Garnisonsstadt Hagenow sagte er: „Die Bundeswehr ist Wirtschaftsfaktor und Helfer in der Not, pflegt Patenschaften mit Städten der Region, hilft bei der Ausrichtung von kulturellen und anderen Ereignissen. Die Soldatinnen und Soldaten sind auch in Hagenow engagiert, ob in kommunalen Gremien, in Vereinen oder in Elternvertretungen. Das schätzen wir alle sehr.“ Das Ehrenamt sei nach seinen Worten so vielfältig wie das Leben selbst. Von Feuerwehr über Kleingarten- und Anglerverband, von Sportverein über Kulturklub bis hin zur Flüchtlingshilfe, überall werde hervorragende Arbeit geleistet.

Dass die Kontakte von Kommune und Bundeswehr seit langem Bestand haben, bringt auch der Besuch des ersten Bundeswehrkommandeurs des Hagenower Standortes, Oberst a.D. Manfred Graumann zum Ausdruck. Er wurde vom derzeitigen Kommandeur Jan-Friedrich Tilmann willkommen geheißen und als „Eisbrecher“ für die Soldaten zu Beginn der 25-jährigen Geschichte des Bataillons bezeichnet. „Wir hatten rund 200 Soldat rund um den Globus im Einsatz. Ich bin froh, dass wir die Soldaten aus dem Irak, aus Mali, Afghanistan, aus dem Kosovo und auch aus der Ägäis alle wieder gesund in Hagenow begrüßen durften. Ab der zweiten Jahreshälfte bereiten wir uns auf die nächsten Großvorhaben vor, für die wir ab Dezember auf Abruf bereit stehen“, blickte der Kommandeur in die Zukunft.

Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden Ursula Hase, vorgeschlagen vom Senioren- und Behindertenbeirat, Manfred Tanz, vorgeschlagen von der Stadt, sowie die „Viezer Heidschnucken“, vorgeschlagen vom Ortsteilbeirat Viez, für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Abschließend informierte Claus Köttgen von den Glockenfreunden der Kirchgemeinde über die Spendenaktion zugunsten neuer Kirchenglocken für die Stadtkirche und bat die Gäste des Abends um eine Spende.

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