zur Navigation springen

Ortsdurchfahrt wird erneuert : Garlitzer Ärgernis wird beseitigt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die K19 wird auf einer Länge von etwa anderthalb Kilometern saniert / Regenwasserleitungen im ersten Bau-Abschnitt verlegt

von
erstellt am 14.Mai.2014 | 16:34 Uhr

Marga Völkel freut sich. Das ewige Vibrieren der Gläser im Büffett – sobald ein Pkw oder ein Transporter auf der K 19 durch Garlitz fährt – hat nun ein Ende.

Denn derzeit laufen die Erneuerungsarbeiten auf 775 Meter der Ortsdurchfahrt. Hier wird das alte Kopsteinpflaster entfernt und mit einer Asphaltdecke ersetzt. „Zuerst wird jedoch der Regenwassersammler gebaut“, sagt Manfred John, Mitarbeiter im Bauamt. Die Straße müsse ja entwässert werden, fügt er hinzu. „Zuvor hatte es gar keine Leitungen gegeben“, sagt Axel Cleff, Bauleiter von der Firma Matthäi.

Am 10. März hatten die Tiefbau-Arbeiter mit ihrer Arbeit bei den Vorflutleitungen begonnen. In drei Bauabschnitten soll auf einer Gesamtlänge von 1500 Meter die Straßenfläche erneuert werden. Seitdem wurde ortseinwärts das alte Kopfsteinpflaster abgenommen und die Regenwasserleitung eingesetzt. „Wir sind damit fertig und können nun mit dem Aufbau beginnen“, sagt die Architektin Iljana Manthey. Ab dem morgigen Freitag, 16. Mai, solle zudem eine halbseitige Sperrung von Haus Nr. 10 bis zum Abzweig Melkof, erfolgen. „Bis zu dem bereits fertigen Stück muss noch eine Regenwasserleitung verlegt werden“, erläutert Iljana Manthey. Der öffentliche Nah- und der Schülerverkehr laufe aber wie gewohnt weiter.

Da jedoch im ersten Bau-Abschnitt die Regenswasserleitungen verlegt sind, werden nun die Straßenarbeiten beginnen. Das nimmt mehrere Wochen in Anspruch, da hier beim Neubau Schicht um Schicht aufgebaut wird. „Es muss eine Schotter- und eine Asphalttragschicht hergestellt werden, bevor die Deckschicht aufgetragen wird“, sagt Manfred John vom Lübtheener Bauamt. Für den Schotter werden dabei die Steine des einstigen Kopfsteinpflasters zerkleinert und wieder verwendet. Es werde nur noch etwas Material zum Auffüllen benötigt, sagt die Architektin. Auch die Borde werden in diesem Zusammenhang gesetzt. Im August sollen die Arbeiten am ersten Teilstück beendet sein. „Der zweite Bauabschnitt, also weitere 500 Meter, werden in diesem Jahr noch ausgeschrieben, dann, wenn der Haushalt bewilligt ist“, sagt Marion Festner, Mitarbeiterin im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Fachdienst Straßen und Tiefbau. Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen