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Landgestüt Redefin : Galopp in Richtung Paraden

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Für Redefin beginnen wieder die wichtigsten Wochen des Jahres. Heute geht es schon los, auch wenn eigentlich Konzertzeit ist im Landgestüt. Doch um 17 Uhr gibt es für zahlreiche Picknick-Gäste ein Extraprogramm.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 05:39 Uhr

Redefin | Heute geht es schon los, auch wenn eigentlich Konzertzeit ist im Landgestüt. Doch um 17 Uhr gibt es für zahlreiche Picknick-Gäste ein Extraprogramm des Landgestütes. In der Vorführung werden traditionell schon Elemente der Hengstparaden gezeigt.

Und auf die Paraden kommt es wirklich an: Finanziell, aber auch als Maßstab der Leistungsfähigkeit in der Zucht und nicht zuletzt geht es auch um die Außenwirkung des Gestüts. Die Vorzeichen stehen dabei knapp eine Woche vor dem Beginn der Paraden nicht schlecht. Der Vorverkauf, der sehr träge begann, hat inzwischen deutlich Fahrt aufgenommen. Wer bei der ersten Veranstaltung am 15. September dabei sein will, der muss sich jetzt schnell kümmern. (Tel: 038854/6200)

Geboten wir ab 15. September die bewährte Mischung aus klassischen Vorführungen aber auch einigen Neuerungen. In der Werbung des Landgestütes liest sich das so: "In 2013 sehen Sie am 15. September das Landgestüt Celle mit seinen Landbeschälern. Zur zweiten Parade zeigen sich die zwei- und vierbeinigen Mitarbeiter des schwedischen Staatsgestütes Flyinge von ihrer besten Seite und am 28. September dürfen Sie sich auf zwölf Schimmelstuten des Arabergestüts Ismer freuen. Jedes Gastgestüt präsentiert sich in zwei Auftritten."

Doch auch das Rahmenprogramm bleibt dieses Mal nicht unangetastet. Umgeben von einem Jahrmarkttreiben mit zahlreichen Händlern und Gastronomieständen, wird ein verändertes Kinderland die kleinen Gäste beschäftigen. Besonders stolz macht das Landgestüt dieses Mal die Präsentation zahlreicher sportlich hoch erfolgreicher Junghengste.

Ein ausgesprochener Höhepunkt für Kutschenliebhaber wird die historische Gespannparade in enger Zusammenarbeit mit dem Mecklenburgischen Kutschenmuseum sein, die zu einer Reise in die Vergangenheit einlädt.

Doch natürlich dürfen auch die traditionellen Schaubilder, wie die historische Postkutsche, die rasante Springquadrille und der Ritt der Lützower Jäger mit der abschließenden Attacke bei gezogenem Säbel nicht fehlen.

Wer die Zeit hat, sollte sich vor den Auftritten die Zeit zu einem Rundgang über das Gelände nehmen, aktuell laufen einige Sanierungsarbeiten, die sich auch von den Besuchern gut beobachten lassen.

Quasi als Abschluss der intensiven Probezeit ist in dieser Woche wieder der 16-Spänner angespannt und getestet worden, eine absolute Seltenheit, weltweit. Es sind im übrigen nicht 16 Hengste, die da vor die Kutsche gespannt werden. Die meisten Tiere sind Wallache, alles andere wäre wegen des Temperaments der Hengste einfach viel zu gefährlich.

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