Kirch Jesar : Für den Erhalt der Kirche

Der Vorstand des neu gegründeten Vereins mit Versammlungsleiterin Anne-Maria Schulz.
Der Vorstand des neu gegründeten Vereins mit Versammlungsleiterin Anne-Maria Schulz.

In Kirch Jesar haben Bürger einen Förderverein für Gotteshaus gegründet

von
08. Mai 2019, 12:00 Uhr

Kirch Jesar | Mit etwas Verspätung haben sie es nun doch geschafft: „In einer historischen Versammlung haben am Abend des 6. Mai 2019 im Dorfgemeinschaftshaus in Kirch Jesar 14 Bürger aus den Gemeinden Kirch Jesar und Moraas den ‘Förderverein Fachwerkkirche Kirch Jesar’ gegründet.“ Das teilte Versammlungsleiterin Anne-Maria Schulz mit. Die Gründung war zuvor schon im Januar geplant, hatte sich allerdings verschoben.

Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die Kirche in Kirch Jesar zu erhalten. Dazu sollen Fördermittel akquiriert werden, die „insbesondere der baulichen Erhaltung der Fachwerkkirche in Kirch Jesar und deren Restaurierung und Bewahrung ihrer Kunstschätze“ zugut kommen sollen. Daneben möchte der Verein auch Kunst und Kultur in der Fachwerkkirche sowie der Gemeinde Kirch Jesar fördern, beispielsweise durch Organisation von Konzerten, Theateraufführungen, Buchlesungen oder thematischen Ausstellungen.

In den Vorstand wurden als Vorsitzender Achim Noack, als Stellvertreter Jürgen Wörner, als Kassenwart Uwe Zehler und als weitere Beisitzer Anett Müller, Josef Bone-Winkel und Michael Dörn gewählt. Gemeinsam wurde der Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr beschlossen. Mit diesem Beitrag sollen vor allem die Basisanforderungen wie die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister bestritten werden.

„Um den Start und die Aufgaben des Vereins zu unterstützen, sind wir auf viele Mitglieder angewiesen, die sich mit Ideen und Taten einbringen“, so Schulz. Deshalb
rufe sie dazu auf, Mitglied im Verein zu werden. „Die Kirche, welche Bestandteil im Namen und im Wappen des Ortes ist, gehört zu den prägenden Gebäuden der Gemeinde. Sie ist aber nicht nur architektonisch wertvoll.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen