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Food Academy Schwechow : Führungskompetenz stärken

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Erste Trainingsrunde der Food Academy: Ministerpräsident Erwin Sellering als Überraschungsgast dabei.

von
erstellt am 24.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Dem sich ausweitenden Mangel an Fach- und Nachwuchskräften in der Ernährungswirtschaft den Kampf anzusagen, hat sich der Verein Food Academy auf seine Fahnen geschrieben. Doch damit nicht genug: Denn auch den Führungskräften der Firmen  mehr soziale Kompetenz für den beruflichen Alltag zu vermitteln, ist der Zusammenschluss von neun Unternehmen in Westmecklenburg angetreten.

So fand gestern in den Räumen des Schwechower  Gutes  ein Training zur „Führung im Team“, kurz FiT, statt.

„Es ist die erste Trainingsrunde, die wir entwickelt haben, um Führungskräfte für den Alltag fit zu machen“, erklärt Kathrin Umblia als Projektmanagerin der Food Academy im SVZ-Gespräch.

Als Überraschungsgast dieses Seminars taucht kein Geringerer als der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, auf und setzt sich mit an die Schulbank, um zu lauschen. Stunden zuvor hatte der Sozialdemokrat in Upahl die Norddeutschen Kaffeewerke besucht. Das brandneue Mitglied  der Food Academy hatte zu einer Werksbesichtigung geladen. Dort durfte und musste sogar kräftig  vom Lieblingsgetränk der Deutschen  probiert werden. „Dabei wurde sehr laut vor- und nachgeschlürft“, berichtet schmunzelnd Christine Ilic als Zuständige für die Öffentlichkeitsarbeit.

„Ich habe die Food Academy von Anfang an begleitet“, so der Ministerpräsident. „Und ich finde sie einfach richtig gut. Immer da, wo Unternehmen sich zu einem Cluster zusammenschließen, entsteht wirtschaftliche Stärke für die Region“, fährt er fort, nachdem er  in Upahl die Norddeutschen Kaffeewerke zu ihrer Entscheidung, Mitglied zu werden, beglückwünscht hatte.

Der Vorstand, vertreten durch Oliver Schindler als Vorsitzender der Food Academy, sowie sein 1. Stellvertreter, Frank Jehring, berichten Sellering von den anstehenden Herausforderungen und der sehr praxisnahen Arbeit des Vereins. „Was uns auszeichnet“, so Oliver Schindler, „ist das klare und pragmatische Vorgehen. Problem definieren, Lösung erarbeiten, umsetzen.“ Und genau so handele der Verein, denn es sei  der einzige Weg, langfristig wirksam tätig zu werden – und damit das Ziel der Fachkräftesicherung zu erreichen. 

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