Texas : Frühstück in Texas mit Politprominenz

Blumen für die Ministerpräsidentin als nachträglichen Gruß zu ihrem Geburtstag.
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Blumen für die Ministerpräsidentin als nachträglichen Gruß zu ihrem Geburtstag.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und weitere SPD-Politiker waren zu Besuch in der Gemeinde Kirch Jesar.

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27. Mai 2019, 05:00 Uhr

Frühstücken mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, diese Gelegenheit nutzten am vergangenen Sonnabend einige dutzend Interessierte, unter ihnen Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Mitglieder von Bürgerinitiativen und verschiedener Freiwilliger Feuerwehren oder die aktuellen SPD-Kreistagskandidaten. Die Landtagsabgeordnete Elisabeth Aßmann und Gemeindevertreter Tobias Bone-Winkel luden am Vortag der Kommunal- und Europawahlen zum Nachbarschaftsfrühstück in das Ferienressort „Texas MV“ ein. „Was mir auf meinen Reisen durch unser Bundesland immer wieder begegnet, ist der Wunsch vieler Bürger, fernab vom alltäglichen beruflichen Stress einfach Zeit füreinander zu finden“, benennt Manuela Schwesig die Grundgedanken des Beisammenseins auf dem Anwesen von Tobias Bone-Winkel. Zudem wolle die Regierungschefin mit ihrem Besuch auf dem Hof „Texas“ für die mehr als 7500 ehrenamtlichen Männer und Frauen werben, die derzeit in den Gemeindevertretungen oder im Kreistag aktiv sind und am Wahlsonntag für die Kommunalparlamente kandidieren. „Genauso bin auch ich in die Politik gekommen, dass ich mich über viele Jahre hinweg als Stadtvertreterin in Schwerin engagiert habe. Daher weiß ich, wie viel Arbeit dahinter steht“, erinnert sich Schwesig an die Anfänge ihrer politischen Karriere. Die Ministerpräsidentin lobte ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement von Tobias Bone-Winkel, der sich als Gemeindevertreter für die Erweiterung der Kindertagesstätte in Kirch-Jesar einsetzt. Als eine der Ersten konnten am vergangenen Sonnabend Grit Schumacher und Sandra Diehn aus Rastow mit Manuela Schwesig ins Gespräch kommen. Die beiden engagierten Frauen sind Mitglieder einer Bürgerinitiative, die sich gegen die Errichtung von Windkraftanlagen auf der Kraaker Gemarkung einsetzen. „Unsere Gemeindevertretung hat sich einstimmig gegen die Errichtung von Windkraftanlagen durch die Gemeinde Hoort ausgesprochen. Warum werden dann aber unsere vorliegenden Fakten und Argumente ignoriert und gegen das Interesse der Einwohner entschieden?“, zeigt sich Grit Schumacher im Gespräch mit der Ministerpräsidentin enttäuscht. Besonders der geplante Abstand zur nächsten Wohnbebauung von lediglich 800 bis 1000 Metern sowie die Gesamtfläche von 445 Hektar als damit größtes Windeignungsgebiet in Westmecklenburg mit 40 bis 45 Windkraftanlagen oder die unzumutbare Umfassung des Ortsteils Kraak mit Windkraftanlagen, zumal der andere Teil des Dorfes ohnehin schon etwa zur Hälfte von der Autobahn A24 begrenzt wird, sind nur drei von zahlreichen Bedenken, die am Sonnabend der Ministerpräsidentin als gefühlt letzten Strohhalm vorgetragen wurden. Manuela Schwesig machte in ihrer Antwort deutlich, dass es keine Alternative zu erneuerbaren Energien gäbe. Allerdings favorisiere sie Offshore-Windanlagen. Sie wolle sich aber den Sorgen der Bürgerinitiative annehmen und ein zeitnahes Gespräch mit dem Energieministerium initiieren.




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