Neuhaus : Frühjahrsempfang ohne Frühling

Holger Hogelücht (v.l.), Beate Wisniewski, Siegrun Hogelücht und Petra Gölder mit den leckeren Häppchen.  Fotos: Maria Nielsen
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Holger Hogelücht (v.l.), Beate Wisniewski, Siegrun Hogelücht und Petra Gölder mit den leckeren Häppchen. Fotos: Maria Nielsen

Zum 11. Mal hatten Gemeinde, Haus des Gastes und Verein für Wirtschaft und Tourismus eingeladen. Gastredner war Jens Meier

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17. März 2016, 21:00 Uhr

Um den Jahresanfang herum gibt es in der Region zahlreiche Neujahrsempfänge. Die Gemeinde Amt Neuhaus macht es anders. Sie lädt, zusammen mit dem Verein für Wirtschaft und Tourismus und dem Haus des Gastes im März zum Frühjahrsempfang - ob nun der Frühling bereits da ist oder wie jetzt, noch auf sich warten lässt.

Ulf Göldner als Vorsitzender des Vereins für Wirtschaft und Tourismus konnte zahlreiche Gäste - es werden wohl um die 100 Menschen gewesen sein - zum inzwischen 11. Empfang begrüßen. Er streifte einige wichtige Punkte, wie den Breitbandausbau und das Desaster der fehlenden Brücke, hielt sich aber kurz. Das war auch gut, denn bevor es die Häppchen und etwas zu trinken gab und in kleinen Grüppchen geplaudert wurden, wurde zunächst mal noch ausführlich geredet. Bürgermeisterin Grit Richter tat einen Blick zurück ins Jahr 2015 und hatte unter anderem den demografischen Wandel in der Gemeinde am Wickel. Der Rückgang bei den Einwohnerzahlen sei im vergangen Jahr nicht so groß gewesen, aber das Amt brauche mehr Einwohner. Gelächter ging durch den ganzen Raum, als sie meinte, „wir arbeiten dran“. Grit Richter nutzte den Empfang auch wieder, um sich bei allen zu bedanken, die sich in der Gemeinde ehrenamtlich engagieren. Landrat Nahrstedt hatte seinen ersten Kreisrat, Jürgen Krumböhmer, nach Neuhaus geschickt, der Ausführungen zu den Fährtarifen und auch zum Breitbandausbau machte. Als Gastredner war Jens Meier eingeladen, der Einrichtungsleiter der Notunterkunft in Sumte. Er fühle sich geehrt, hier sprechen zu dürfen und habe schon seit zwei Wochen Lampenfieber. Er berichtete zum aktuellen Stand in Sumte und war voll des Lobes für alle Sumter und Neuhauser, die gut mit der Situation, viele Flüchtlinge in einem kleinen Dorf unterzubringen, umgegangen seien und weiter umgehen.

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