Bantin : Frühe Tracht, schlechter Sommer

Honigbiene im Anflug: Die Varroa-Milbe kann ein Bienenvolk stark schädigen  Fotos: dpa
1 von 2
Honigbiene im Anflug: Die Varroa-Milbe kann ein Bienenvolk stark schädigen Fotos: dpa

Dr. Winfried Dyrba, Chef des Bienenzuchtzentrums, blickt auf die Honigsaison / Varroa-Monitoring hilfreich für die Imker

von
09. Dezember 2014, 16:03 Uhr

Jedes Bienenjahr ist anders, viele Faktoren beeinflussen die Bienen und die Honigerzeugung. „Wenn ich an die zurück liegende Saison denke, können wir jetzt schon sagen, dass eines der schwierigsten und anspruchsvollsten Jahre hinter uns liegt“, sagt Dr. Winfried Dyrba, der Chef des Bantiner Bienenzuchtzentrums.

Das Bienenjahr startete einen Monat früher, die Bienenvölker entwickelten sich nach seinen Worten rasant. Hinzu kam eine sehr gute Frühtrachternte. Und dann verspürten viele Bienenvölker den Drang zum Ausschwärmen.

„Wir hatten eines der stärksten Schwarmjahre überhaupt. Das eigenen Volk züchtet junge Königinnen heran, die alte Bienenkönigin hinterlässt die Hälfte des Volkes, zieht aus und sucht sich eine neue Bleibe“, erläutert Dr. Dyrba diese naturelle Form der Vermehrung der Bienenvölker, die allerdings dazu führt, dass die Honigerzeugung in der Schwarmphase eingeschränkt ist. Betroffen von dieser verstärkten Schwarmbildung waren auch die Imker in der Region Hagenow-Boizenburg-Ludwigslust. Die Bienen brachten im Frühjahr den Honig von Raps und Obstblüte ein. Danach drehte der Wind auf Ost und es war für die Honigerzeugung zu kalt. Die Akazie brachte keinen Honig , die Linde hingegen hat gut gehonigt, wie Dr. Dyrba weiter sagte. Alle anderen Trachten im Sommer sind teilweise ausgeblieben. Die Honigernte übers Jahr war mittelmäßig.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Mittwoch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen