Boizenburg : Frischekur für Ämtergebäude

Rangerin Simone Schneider erläutert Renate Horn das Bauvorhaben.  Fotos: Sven Moritz
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Rangerin Simone Schneider erläutert Renate Horn das Bauvorhaben. Fotos: Sven Moritz

Umfangreiche Bauarbeiten auf dem Elbberg geplant / Außenausstellung zum Thema Hochwasser in Vorbereitung

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25. November 2014, 16:44 Uhr

„Entschuldigung, wohnen Sie hier?“ Simone Schneider geht auf eine Frau mit Kinderwagen zu und zieht einen Handzettel aus ihrer blauen Aktenmappe. „Wir wollen die Anwohner über die anstehenden Baumaßnahmen hier drüben informieren“, sagt die Rangerin des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe MV und zeigt auf die Gebäude hinter sich auf dem Boizenburger Elbberg. Dann erklärt Schneider der Spaziergängerin, was in den nächsten Monaten auf der Liegenschaft des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) und des Amtes für das Biosphärenreservat Schaalsee im Ortsteil Vier passieren soll.

Der Betrieb für Bau und Liegenschaften hat den Auftrag des Landwirtschaftsministeriums bekommen, das Gelände mit dem Bürogebäude der Amtsverwaltungen und den Werkstatt- und Garagenhallen neu herzurichten. Noch im Herbst sollen der neue Betriebshof entstehen, Leitungen verlegt und ein Teil der Außenanlage umgestaltet werden. Der Bagger steht seit Wochenbeginn für die ersten Tiefbauarbeiten bereit. Das Gros der sogenannten Hochbaumaßnahmen erfolgt im nächsten Jahr.

Geplant ist, die drei vorhandenen Gebäude auf dem Elbberg-Areal grundlegend zu sanieren, wie Projektleiter Lorenz Meyer vom Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes in Schwerin sagt. Für diese Arbeiten liefen jetzt die Ausschreibungen, angefangen vom Gerüst- bis hin zum Rohbau. Ziel sei es, für die Mitarbeiter der Verwaltungen mehr Platz zu schaffen und damit deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dafür werden die Gebäude einschließlich der Büroräume und des Werkstatt- und Garagenkomplexes nach Meyers Angaben Stück für Stück instand gesetzt. Die Biosphärenreservats-Behörde erhält einen Seminarraum für größere Veranstaltungen. Die äußere Hülle der Häuser bekommt ebenfalls ein neues Aussehen.

Das Projekt sieht als einzigen Neubau ein Torgebäude vor. Ein stilistisches Element, wie Meyer betont. Es ist offen konzipiert, so dass Gästegruppen sich dort beispielsweise bei Regen unterstellen können.

Das Tor ist dann auch Teil des neuen Eingangsbereichs, denn das Gelände soll auch für Besucher deutlich attraktiver werden. Wie aus dem Plan für die Umgestaltung der Liegenschaft hervorgeht, sind unter anderem ein Holzsteg angedacht, um zur nahe liegenden Aussichtsplattform zu gelangen, sowie eine Wendeschleife für Busse. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Sommer 2016 vorgesehen.

Elke Dornblut, Sprecherin des Amtes für das Biosphärenreservat Schaalsee, hält das Vorhaben für zwingend erforderlich.

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