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Hagenower Kreisblatt

23. November 2017 | 10:34 Uhr

Hagenow : Friedhof bekommt Würde zurück

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Landesgemeinde und Stadt Hagenow bereiten Einweihung des jüdischen Friedhofes in der Friedrich-Heincke-Straße vor

von
erstellt am 22.Okt.2014 | 15:46 Uhr

In der Stadt wird es bald wieder einen jüdischen Friedhof als Ort des Gedenkens an die jüdische Gemeinde geben. Nach den Worten von Bärbel Becker von der Stadtverwaltung sei die Instandsetzung des Areals an der B 321, Friedrich-Heincke-Straße, mittlerweile abgeschlossen. Für Mitte November sei die offizielle Eröffnung geplant, derzeit laufen die Terminabsprachen zwischen der Stadt und der jüdischen Landesgemeinde. Ein Zaun mit dem Davidstern weist jetzt schon auf das Gelände hin, das in der Vergangenheit eine wechselvolle Geschichte hatte, wie sich viele Hagenower sicherlich erinnern werden.

„Der Friedhof ist nicht im Besitz der Stadt, die Absprachen im Vorfeld der Eröffnung erfolgen mit der jüdischen Landesgemeinde, die Eigentümer des Geländes ist. Über mehrere Jahren hinweg erfolgte die Rekonstruktion, jetzt sind wir bei der abschließenden Gestaltung angekommen. Auf dem Stein, der bereits in Auftrag gegeben ist, sind die Namen jener jüdischen Bürger zu lesen, die auf dem Friedhof bestattet sind. Auf der Rückseite gibt es einen Überblick über die Geschichte des Friedhofes. Ich finde diese Lösung gut, sie passt zu den Erinnerungsorten, die wir in der Stadt haben“, sagt Henry Gawlik, Hagenower Museumschef, gestern im SVZ-Gespräch. Samuel Meinungen kommt nach seinen Worten auf dem sanierten Friedhof eine besondere Rolle zu.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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