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Hagenower Kreisblatt

16. Dezember 2017 | 18:01 Uhr

Dreilützow : Freiwillig im sozialen Dienst

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Freiwilligendienst hat im Schullandheim gute Tradition / Orientierung für junge Leute vor Studium

von
erstellt am 16.Sep.2014 | 15:52 Uhr

Paulina Oßmer (18) und Till Adrian (23) sind zwei junge Leute, die in der Caritas-Einrichtung Schloss Dreilützow ihr Freiwilliges soziales Jahr leisten. Beide, er aus der Eifel und sie aus Bremen, sind gerade mal zwei Wochen dort und fühlen sich in der Mannschaft um Stefan Baerens, dem Leiter des Hauses, sehr wohl.

„Wir sind gut aufgenommen worden und finden es gut hier“, sagt Paulina. Nach dem Abitur wolle sie das freiwillige Jahr zur Orientierung nutzen, welche Studienrichtung sie einschlagen werde. Derzeit interessiert sie sich für die Denkmalpflege. „Nach dem vielen Lernen will ich einfach etwas Handwerkliches machen“, sagte sie gestern im SVZ-Gespräch. Zusammen mit Paulina Oßmer begann Till Adrian sein Freiwilliges soziales Jahr in der Kultur in Dreilützow. „Über die Reststellenvermittlung bin ich nach Dreilützow gekommen. Und so war ich dann relativ schnell hier“, sagt er.

Für Stefan Baerens vom Schullandheim sind die FsJ-ler (Freiwilliges soziales Jahr) eine große Stütze bei der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

„Junge Menschen haben verschiedene Möglichkeiten aus den unterschiedlichsten Freiwilligendienste zu wählen, um sich auszuprobieren, etwas anderes kennenzulernen und sich selbst zu testen“, sagte er vor dem Hintergrund, dass es aus seiner Sicht immer schwieriger wird, geeignete junge Leute für einen derartigen Diens zu finden.

„Das Problem der fehlenden Freiwilligen haben nicht nur wir, sondern auch andere Träger, wie zum Beispiel Altenheime, weil sich jetzt einfach weniger jungen Leute für diesen speziellen Dienst melden“, sagt er gestern im SVZ-Gespräch.

FSJ-ler werden nach den Worten von Baerens in Dreilützow benötigt, um die gute Qualität der Arbeit zu halten. Sie führen Helferjobs aus, bringen zudem ihre jugendlichen Ideen mit ein, und bereichern so die Arbeit und die Projekte im Schloss. Die Einrichtung sucht noch FsJ-ler, beispielsweise, um weitere Projekte im Treibhaus der Zukunft zu initiieren.

„Wir sind auf die Freiwilligendienstler angewiesen, sie übernehmen hier Verantwortung. Unser Team würde sich freuen, wenn wir einen jungen Menschen gewinnen können, der sich für ein Jahr hier mit einbringt. Und das ist gleichzeitig ein Dienst für das Gemeinwohl.“

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