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Im Wald bei Zarrentin : Forstleute arbeiten Windbruch auf

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Forstamt Radelübbe setzt im Testorfer Wald Pferde zum Rücken ein / Bis Monatsende müssen Arbeiten abgeschlossen sein

von
erstellt am 03.Feb.2015 | 15:27 Uhr

Von Winterruhe kann keine Rede sein. Wer glaubt, dass es jetzt in den Revieren der Forstämter in der Region ruhig zugeht, der irrt sich. Besonderer Zeitdruck, um die aktuellen Arbeiten zu erledigen, besteht beispielsweise im Revier Lassahn des Forstamtes Radelübbe.

„Bis Ende des Monats muss hier im Testorfer Wald alles fertig sein, damit die Kraniche in Ruhe ihre Nester bauen und die Brut beginnen können“, wie der zuständige Revierförster Heiko Berkhauer gestern im SVZ-Gespräch sagte. Das bestätigte auch die Sprecherin des Biosphärenreservates Elbe-Schaalsee aus Zarrentin, Elke Dornblut gestern im SVZ-Gespräch. „In der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai darf in diesen Bereichen keine Forstwirtschaft durchgeführt werden, so ist es gesetzlich festgelegt, damit die Kraniche in Ruhe brüten können.“

Und so gibt es für die Forstleute jetzt noch einiges zu tun, um zum Ende des Monats fertig zu sein.

„Wir machen gegenwärtig Buchen-Stammholz, wir fällen Bäume, aus deren Holz Parkett hergestellt werden soll, wir sorgen für Industrieholz, und natürlich wollen wir die vielen Holzfreunde nicht vergessen, die sich ihr Brennholz in Eigenwerbung holen“, macht der Revierförster deutlich.

Nach seinen Worten halten sich die Schäden nach dem Orkan vor wenigen Wochen in Grenzen. Beim Laubholz betragen sie rund 80 Festmeter und rund 200 Festmeter im Nadelholz. „Das Problem bei den Windwürfen im Nadelholz besteht darin, dass sie nicht großflächig sind, es handelt sich vielmehr um einzelne Bäume die der Sturm umlegte, die wir rausholen müssen“, ist weiter von Heiko Berkhauer zu erfahren. Und weil die Arbeiten im Testorfer Wald im Bereich des Biosphärenreservates Schaalsee erfolgen, bringt das Forstamt Pferde zu Einsatz, die den Waldboden schonen. „Die Rückepferde ziehen die Baumstämme aus dem Wald in den Bereich, der durch den Kran des Rückefahrzeuges erreicht wird“, erzählt der Förster weiter mit dem Hinweis, dass die gegenwärtig feuchte Witterung die Arbeiten im Wald doch sehr erschwert. „Einige Tage mit starkem Frost würden uns da schon helfen“, meint er achselzuckend.

 

 

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