Wittenburg : Forschung für weltweit leckere Pizza

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Foto: ZVS

Dr. Oetker Deutschland feiert Richtfest in Wittenburg für sein Entwicklungszentrum „4U“

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25. September 2015, 21:00 Uhr

Wittenburg Die Bauarbeiter sind den Planungen sogar leicht voraus, der Kostenrahmen steht und Dr. Oetker hält Wort und bringt Forschung und Technologie nach Wittenburg. Gestern ist vor gut 200 Gästen Richtfest für das nicht nur in Westmecklenburg einzigartige Projekt gefeiert worden. Bereits im November wollen die Arbeiter den Rohbau soweit dicht haben, dass mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Ab Januar geht es dann ans Herzstück, wie Wittenburgs Werksleiter Dr. Detlef Förster in aufgeräumter Stimmung verriet. Denn ab Mai kommenden Jahres sollen dann internationale Teams Forschungsarbeit für zahlreiche Oetker-Werke in der ganzen Welt leisten.

Neue Technologien, die Umsetzung der Bielefelder Forschung in technisch machbare und produzierbare Verfahren,das soll künftig in dem ziemlich massiv angelegten Gebäude am Wittenburger Südring passieren. Und das nicht nur für die beiden deutschen  Oetker-Werke für Tiefkühlkost, sondern auch für die Produktionseinrichtungen in Kanada, Polen, England, China, Südafrika und Australien.

Gut 17 Millionen  Euro kostet der Bau des neuen Forschungszentrums, das gleich mit dem international verständlichen Namen „4U“ versehen wurde. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das „für Euch“. Das Zentrum markiert zugleich den Aufstieg Wittenburgs im Oetker-Konzern vom reinen Produktionsbetrieb.

Für das Vorhaben gibt es von der Landespolitik 2,5 Millionen Euro an Förderung. Wirtschaftsminister Harry Glawe, der gestern als Ehrengast erwartet wurde, wurde im Landtag kurzfristig aufgehalten und musste passen. Und so blieb es Wittenburgs Bürgermeisterin Marggret Seemann überlassen, das Projekt aus städtischer Sicht zu würdigen. Für Wittenburg sei ja Dr. Oetker neben der Kirche, dem Alpinzentrum und der Mühle längst zum Wahrzeichen geworden. Was vor mehr als 20 Jahren mit 80 Mitarbeitern begann sei längst zu einem Riesenbetrieb mit mehr als 900 Mitarbeitern geworden.

Gleich mehrfach gelobt wurde gestern Dr. Detlef Förster, offiziell Hauptabteilungsleiter des Werks Wittenburg. Der gelernte Tierarzt hat entscheidenden Anteil daran, dass Wittenburg ab kommendem Jahr ein Technologiezentrum von Weltrang bekommen wird. Zugleich ist das natürlich auch eine Stärkung des eigentlichen Werkes.

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