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Haushalt Lübtheen : Finanzfesseln etwas gelockert

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Kommunalaufsicht hat den Lübtheener Haushalt genehmigt.

svz.de von
erstellt am 22.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Es bleibt das bekannte Spiel, jeder Euro muss auch künftig dreimal umgedreht werden, ehe er investiert werden kann. Die Stadt Lübtheen schreibt rote Zahlen - jedes Jahr. „Der Ergebnishaushalt 2016 weist ein Defizit von rund 672 000 Euro aus. Dies bedeutet eine weitere Verschlechterung zur Planung. Ursache sind die deutlich schwächeren Gewerbesteuereinnahmen. Der Finanzhaushalt schließt aus laufender Rechnung mit einem Jahresergebnis von minus 460 400 Euro. Da das neu geplante Kassenkreditlimit aber nicht voll ausgeschöpft werden musste, wurden hier 58 000 Euro eingespart“, so Bürgermeisterin Ute Lindenau am Donnerstagabend auf der Stadtvertretersitzung.

In ihrem Bericht konnte sie dann aber auch verkünden, dass der Haushalt für die Stadt Lübtheen von der Kommunalaufsicht genehmigt worden ist. Wie beinahe schon üblich - unter Auflagen. So musste eine Haushaltssperre eingebaut werden, um das aktuell laufende Defizit zu reduzieren. „Das haben wir bereits umgesetzt“, so das Stadtoberhaupt.

Hoffnung macht künftig das Finanzausgleichsgesetz, das Kommunen etwas unter die Arme greifen könnte. Auch dazu gab es bereits einen Termin im Finanzministerium. Obwohl Minister Brodkorb kurzfristig absagen musste, fühlten sich die Lübtheener mit ihren Sorgen und Nöten vom Referenten ernst genommen und mit der finanziellen Misere nicht allein gelassen. „Insgesamt können wir das zweistündige Gespräch über unseren Haushalt und das Zustandekommen der Schieflage als sehr konstruktiv bewerten. Außerdem hat der Minister zugesagt, uns demnächst auch in Lübtheen zu besuchen“, so Ute Lindenau, die gleich ein paar Zahlen zum Finanzausgleichsgesetz parat hatte.

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