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Wittenburg : Feuerwehrbau: Was lange währt, wird...

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wittenburg hat seine Hausaufgaben gemacht und hofft wieder einmal auf das Land

von
erstellt am 22.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Die Stadt hält trotz aller Probleme und Sorgen an einem ihrer ehrgeizigsten Projekte fest: Dem Bau einer neuen Feuerwehrwache. Die Stadt Wittenburg hat vor wenigen Tagen ihren Antrag noch einmal aktualisiert und überarbeitet. Jetzt, so Bürgermeisterin Margret Seemann, warte man auf die endgültige Antwort vom Landesförderinstitut. Das dauere nach allen Erfahrungen noch ein bis zwei Monate. Zugleich habe die Stadt aber auch die Planungen soweit vorangetrieben, dass sie jetzt ausschreibungsreife Unterlagen hat. Das bedeutet, mit Eingang der Genehmigung kann sofort ausgeschrieben werden. Somit spricht alles für einen Baubeginn noch in diesem Jahr. Doch nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre will die Verwaltungschefin, die formal auch für den Brandschutz in der Stadt zuständig ist, sich nicht darauf festlegen. „Wer weiß, was die Ausschreibung ergibt“, meint sie mit Blick auf die derzeit überall steigenden Baupreise.

Seit 2013 laufen offiziell schon die Bemühungen, die Kameraden der Wittenburger Wehr von ihrer alten und viel zu kleinen Wache zu erlösen. Immer wieder musste ein neuer Anlauf unternommen werden. Mal waren die Planungen unzureichend, gab es Probleme mit der Finanzierung. Und nicht zuletzt auch mit der Wohnung innerhalb der Wache. Die Nutzung dieser Wohnung war der Auslöser für den Streit um den noch im Amt befindlichen Feuerwehrchef Stefan Schwarz. Der gab sich in der Sache gestern distanziert. Auch seine Kameraden und er hofften auf eine schnelle Antwort der Behörden, damit endlich gebaut werden kann.

Offiziell ist immer noch von einer Bausumme von deutlich mehr als zwei Millionen Euro die Rede. Trotz umfangreicher Fördermittel vom Land und vom Kreis, die auch schon aufgestockt wurden, verbleibt bei der Stadt Wittenburg ein Anteil in siebenstelliger Höhe.

Die Wittenburger Wehr ist Schwerpunktwehr und hat, nicht zuletzt durch die Einsätze auf der Autobahn, meist mehr als 100 Einsätze im Jahr. Und seit vielen Jahren leiden die Feuerwehrleute unter viel zu beengten Verhältnissen und haben Probleme, selbst die Einsatzkleidung zu trocknen. Die neue Wache soll direkt an der Umgehungsstraße an der Dreilützower Chaussee gebaut werden.

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