Picher : Feuer und Asche als Verbündete

Keramiker Alexander von Stenglin beim Befüllen seines Holzbrandofens. Am kommenden Sonntag soll er nach über 20 Stunden Heizen um 12 Uhr wieder geöffnet werden. Wer als Beobachter dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen.
Keramiker Alexander von Stenglin beim Befüllen seines Holzbrandofens. Am kommenden Sonntag soll er nach über 20 Stunden Heizen um 12 Uhr wieder geöffnet werden. Wer als Beobachter dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen.

Töpfer Alexander von Stenglin heizt über 20 Stunden lang seinen Holzbrandofen, der am 25. Oktober geöffnet werden soll

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23. Oktober 2015, 16:19 Uhr

Das Feuer mit den unberechenbaren Flammen ist ein großer Verbündeter, wenn Töpfer Alexander von Stenglin seine Keramik dem Holzbrandofen anvertraut. Über 20 Stunden lang muss der 53-Jährige diese Woche das vor 25 Jahren selbst gebaute Ungetüm aus Schamott und Ziegeln füttern, um in Wallung zu kommen.

„Ich brauche mindestens 1300 Grad Celsius, damit Feuer und Asche ihr Werk vollenden können“, erklärt der Keramikmeister im SVZ-Gespräch. Rund 300 ungebrannte Kannen, Dosen, Gefäße aller Art, Tassen, Leuchter und Schüsseln hat er vorsichtig in den Ofen gestapelt. „Die Tassen dienen dabei als Prallwand für die Flammen. Sie teilen das Feuer.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Freitagsausgabe der SVZ.

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