Boizenburg : Feuer in Gummifabrik: Gutachter eingeschaltet

49 Kameraden mit acht Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren aus Boizenburg, Bahlen und Gülze sind vor Ort.
49 Kameraden mit acht Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren aus Boizenburg, Bahlen und Gülze sind vor Ort.

Staatsanwaltschaft genehmigt Sachverständigen. Schaden geringer als geschätzt. Betrieb läuft weiter

svz.de von
25. November 2015, 16:48 Uhr

Boizenburg Nach dem Brand in einer Gummidichtungsfabrik am Dienstagabend im Boizenburger Gewerbegebiet hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter eingeschaltet, der  die genaue Ursache des Feuers ermitteln soll. Laut Anke Dahlenburg, Leiterin der Boizenburger Kripo, gehen die Mitarbeiter des Kriminaldauerdienstes von einem technischen Defekt aus. Doch der könne vielfältig sein. Ein Fachmann mit Sachkunde für solche komplexen Anlagen  müsse jetzt den Defekt genauer einschätzen, um Wartungs- oder Produktionsmängel als Ursache  auszuschließen.

Der Schaden fällt letztlich geringer aus, als zunächst befürchtet. Das sagte ein Sprecher der Geschäftsführung in Boizenburg gestern nach einer Besichtigung der Brandstelle. Die Polizei war  anfangs von 300000 Euro  ausgegangen. Jetzt sind es unter 100000 Euro. Die Produktion kann nun  bis auf einen Bereich fortgesetzt werden. Mehr Informationen zu den Auswirkungen für die Firma wollten die Verantwortlichen  auf Nachfrage  nicht preis geben.

Der Brand war  während der Produktion ausgebrochen.  Drei Mitarbeiter, die noch in dem Gebäude waren, konnten es unverletzt verlassen. Die Löscharbeiten nahmen 49 Kameraden mit acht Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren aus Boizenburg, Bahlen und Gülze auf.   Durch den Brand wurde ein Teil der Produktionsanlage beschädigt.

In der Firma  stellen zwölf Mitarbeiter Gummidichtungen für Abwasserrohre in einer 1800 Quadratmeter großen Produktions- und Lagerhalle auf einem 20000 Quadratmeter großen Areal her. Die Fabrik seit Sommer 2014 in Betrieb.

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