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Neujahrsempfang Wittenburg : Fester Glaube an Wirtschaftskraft

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ehrenpreise der Stadt Wittenburg gingen an erfolgreiche WSV-Damenmannschaft und Gerd Wendt aus Wölzow für „Stolpersteine“

von
erstellt am 08.Jan.2015 | 15:58 Uhr

„Wir wollen glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch, Zumutung. Wir wollen sehen, dass wir’s nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen.“

Diese berührenden Worte des großen Dichters Rainer Maria Rilke stellte Wittenburgs Stadtobere Dr. Margret Seemann an den Anfang ihrer Eröffnungsrede. Und begrüßte am Mittwochabend im Rathaus Vertreter örtlicher Unternehmen, des Handels, des Handwerks, des Dienstleistungsbereichs, aus der Ärzte- und Tierärzteschaft, den Apotheken, den Rechtsanwaltskanzleien, den Planungs- und Vermessungsbüros, aus den Bildungseinrichtungen, den Vereinen und Verbänden, von Kirchen, aus der Politik und der Verwaltung.

Als „kein Mann der großen Worte, aber der Taten“ galt Seemanns besonderer Gruß dem Wirtschaftsminister a. D. Dr. Otto Ebnet. Er habe immer die wirtschaftliche Entwicklung in der Region, so auch in Wittenburg, einschließlich der verkehrsinfrastrukturellen, fest im Auge gehabt, lobte sie. Und merkte an, dass das letzte, erste Jahr ihrer Amtszeit, so schnell vergangen sei, wie noch keines zuvor. Aus der Landespolitik in die kommunale Ebene zu wechseln, habe sie jedoch keinen einzigen Tag bereut. Als wahren „Ritt auf der Rasierklinge“ bezeichnete die Stadtobere bei der Aufzählung des im letzten Jahr Vorangebrachten die Sanierung der Erdholländermühle inklusive der rechtzeitigen Abrechnung der Fördermittel. Stern Maid plane für 2015 weitere Erweiterungen auf den angrenzenden Freiflächen. Dr. Oetker werde ein Technologiezentrum für Forschung und Entwicklung errichten. Ein zentrales Vorhaben, an dem die Stadt bereits seit längerem mit den Vorha-benträgern der Van der Valk Gruppe und dem Ontwikkelfonds arbeite, sei das Projekt „Wittenburg Village“ am Alpincenter. Nach wie vor seien der Bau eines Feriendorfes, eines Factory Outlet Centers (FOC) und die Errichtung einer Schwimmhalle geplant. Der Beginn der Sanierung der örtlichen Bartholomäuskirche nannte Seemann unter anderem als weiteres Vorhaben und dankte allen ehrenamtlichen Akteuren und Förderern. Verwies aber auch auf die angespannte finanzielle Haushaltssituation.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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