12. Heidefest in Viez : Fest inmitten schönster Heideblüte

Gruppenbild mit Dörpschaft, Helga Lagemann (l.) und Elisabeth Aßmann als Direktkandidatin der SPD (3.v.l)
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Gruppenbild mit Dörpschaft, Helga Lagemann (l.) und Elisabeth Aßmann als Direktkandidatin der SPD (3.v.l)

Viezer und ihre Gäste begrüßen Ministerpräsident Erwin Sellering zum Heidefest

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29. August 2016, 05:00 Uhr

Die Heide zeigte sich von ihrer schönsten, blühenden Seite am vergangenen Sonnabend zum inzwischen 12. Heidefest. Am Vormittag waren aber in der Hauptsache zunächst nur die für den Heidelauf angemeldeten Sportler und die Organisatoren vor Ort: die Heidschnucken mit Hildegard Schmedemann an ihrer Spitze, alle in Orange, die Mitarbeiter des Forstamtes Raddelübbe in Grün, die Abgesandten der Dörpschaft in Tracht und auch Heidekönig Leah und ihre kleine Hofdame Neele nebst zahlreichen, weiteren Helfern warteten. Denn hoher Besuch hatte sich angesagt. Es sind Wahlkampfzeiten und da macht sich auch der Landesvater auf die Reise durch das schöne Mecklenburg. Eine Frühstücksgespräch mit den Organisatoren des Festes war vorgesehen.

Doch zunächst ging es um den Heidelauf. Der Ministerpräsident sollte an diesem Morgen den Startschuss geben, beziehungsweise die Startklappe betätigen. Was er denn auch machte. Dann ging es an den gedeckten Tisch, Heidekönigin und Hofdame rahmten Erwin Sellering ein. Es begann etwas schleppend, aber dann kamen die Fragen an den Ministerpräsidenten. Es ging, zum Beispiel, ums Ehrenamt und die finanzielle Ausstattung der Kommunen.

Das Ehrenamt sei unbedingt zu unterstützen, meinte Sellering und erwähnte die Ehrenamtsstiftung des Landes. „Ich bin sehr dafür, zu unterstützen, aber der Staat kann die Eigeninitiative nicht ersetzen. Wenn noch Leben in den Dörfern sein soll, müssen die Leute selber was machen.“ Zur finanziellen Ausstattung der Kommunen sei ein Gutachten in Auftrag geben. Im Ergebnis soll die Frage beantwortet werden, ob die kommunale Familie zu wenig Geld hat oder nicht, und wenn nicht, ob es denn richtig verteilt sei. „Da müssen wir nach der Wahl drüber reden.“ Es kamen auch gezielte Fragen zum Flüchtlingszustrom: „Wir waren nicht klug. Wir müssen das deutlich besser ordnen und kommen nicht darum herum, den Zustrom auch zu begrenzen...“ und um Fragen zur Abwanderung aus Mecklenburg-Vorpommern. Hier nannte Sellering als sein wichtigstes, politisches Ziel, die Steigung der Löhne. Dann ging es für Sellering zum nächsten Termin, während sich der Festplatz in der Viezer Heide langsam mit Besuchern füllte.

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