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Hagenower Kreisblatt

21. September 2017 | 10:52 Uhr

Dreilützow : Ferienfreizeit mit Schlossgespenst

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Für Mädchen und Jungen aus Westmecklenburg gingen gestern im Schullandheim Dreilützow die Winterferientage zu Ende

von
erstellt am 16.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Was hat Euch am besten in den vergangenen Tagen gefallen? Waren wir zu streng? Gab es genügen freie Zeit für Euch? War das Veranstaltungsangebot gut? Diese und viele weitere Fragen sollten die Kinder gestern im großen Raum des Treibhauses am Schloss Dreilützow zum Abschluss ihrer Ferienfreizeit beantworten. Am Mittwoch gingen für 25 Kinder aus der Region Westmecklenburg die Ferientage im Schloss Dreilützow zu Ende.

Benjamin Zinck, pädagogischer Mitarbeiter im Caritas-Landschulheim, und Johanna Sasse, ehrenamtliche Mitarbeiterin für die Ferienfreizeit, bilden zusammen mit Jasmin Schacht und Sarah-Michelle Borgwardt das Betreuerteam für diese Freizeit.


In diesem Jahr ging es um die Märchenzeit


„Wir kümmerten uns von Sonntag an bis Mittwoch um die Ferienkinder hier im Haus“, sagte Benjamin Zinck, der von allen hier „Benni“ genannt wird. „In diesem Jahr stand das Thema ,Es war einmal’ im Mittelpunkt. Alle Aktionen, die wir hier mit den Kindern unternahmen, drehten sich um das Thema Märchen“, ist von ihm weiter zu erfahren.

„Wenn wir uns die Ferienkinder jetzt so ansehen, sind sie doch alle ausgepowert. Sie nutzten die Zeit hier im Schloss, um sich draußen an der frischen Luft und bei den unterschiedlichsten Veranstaltungsangeboten zu betätigen“, erzählt Johanna Sasse, die die zehnte Klasse des Gymnasiums in Ludwigslust besucht und seit drei Jahren Freizeiten in Dreilützow mit betreut.

Musikhistoriker Dr. Ralf Gehler aus Schwerin besuchte die Gruppe in Dreilützow und erzählte den Kindern beispielsweise, wie in früheren Zeiten ohne Handy und Strom die Märchen weiter erzählt wurden. Vom Wecken um 7.30 Uhr bis zum Schlafengehen gegen 21 Uhr ging es für Kinder und Betreuer mit entsprechenden Ruhezeiten rund. Für die nötige Aufregung bei solchen Freizeiten sorgte übrigens das Schlossgespenst „Dieter“, das in der Nacht oder per Brief mit den Schlossgästen Kontakt aufnahm.

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