zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

25. November 2017 | 04:56 Uhr

Boizenburg : „Fair Friday“ traf ins Schwarze

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Veranstaltung im Rahmen der „Bunten Tage der Demokratie“ im Fairhafen traf auf großes Interesse bei den Boizenburgern

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 21:00 Uhr

H.K.D.N.S. wurde bei seinem Graffiti-Workshop quasi von den Kids zwischen fünf  und  15   Jahren  überrannt, beim Siebdruck standen die Mädchen teilweise zwei Stunden an. Beim Yoga-Workshop war keine Matte mehr frei und im Kaffee- und Kuchenraum herrschte ein gemütliches Gedränge.

„Damit habe ich nicht gerechnet“, japste Riecke vom Siebdruck bei einer Bratwurst, noch immer ungläubig den Kopf schüttelnd.   Stundenlang war sie nicht von ihrem Stand weg gekommen und hatte weder Zeit zum Essen noch zum Trinken.

Die Jugend-Initiative „Fair_bock(t)“, die den „Fair Friday“ zusammen mit den Skatern organisiert hat, traf offensichtlich genau das Interesse von vielen Boizenburgern und deckte  damit auch ein Defizit an dieser Art von zeitgemäßen Angeboten für Familien, Kinder und Jugendliche in der Elbestadt auf.

An diesem  Freitagnachmittag waren zahlreiche Eltern mit ihren Kindern zu beobachten, die sich gut gelaunt trotz der immer wieder einfallenden heftigen Regenschauer gemeinsam im „Fairhafen“ umsahen.

Während die Eltern bei Kaffee und Kuchen, syrischen Teigtaschen und Salat miteinander quatschten, nutzte ein Teil der Kinder  die Gelegenheit, mal das Skaten auszuprobieren. Andere wollten wissen, wie es ist, mit einer Farbsprühdose eine weiße Wand bunt zu machen.  Einige kleine Mädchen waren noch gar nicht in der Lage, kräftig genug den Sprühknopf zu drücken und mussten dafür beide Hände nehmen, aber großen Spaß hatten sie alle.

Den Graffiti-Workshop leitete auch  nicht irgendeiner, sondern H.K.D.N.S. von der Street Art School St. Pauli, der schon mit OHB in Manhattan ausgestellt hat. Sein Name bedeutet „Hier könnte Dein Name stehen“, sein Markenzeichen sind lustige Bubbles, die durch ihre jeweilige Gestalt und Augen ihren  besonderen Charakter bekommen.

„Als ich gehört habe, dass hier so was stattfindet, habe ich sofort gesagt, ich mach’ mit“, erzählte der junge Mann, der in Hagenow geboren und in Vellahn aufgewachsen ist, nach dem Workshop. „Mich hat das so unglaublich geärgert, als sie hier vor ein paar Monaten das zukünftige Flüchtlingsheim angezündet haben.“

Den vollständigen Artikel finden Sie in unserer Printausgabe oder hier:
>>> zu den Digital-Angeboten <<<

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen