Grundschule in Neuhaus : Es klingelt und keiner hebt ab

Beim Herbstfest in der Grundschule ging es an einem Büchertisch hoch her.
Beim Herbstfest in der Grundschule ging es an einem Büchertisch hoch her.

Grundschule, Elternschaft und Verwaltung möchten, dass die Stundenzahl der Schulsekretärin erhöht wird - Rat muss noch beschließen

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26. November 2014, 12:48 Uhr

Eine Schulsekretärin sollte mit einer halben Stelle an allen fünf Wochentagen vormittags in der Grundschule in Neuhaus arbeiten. Diesen empfehlenden Beschluss zur Änderung des Stellenplans der Gemeinde trafen die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Jugend und Soziales vor Kurzem.

Zurzeit ist es so, dass sich Grund- und Oberschule die Schulsekretärin, Ulrike Haberlandt, „teilen“. Mit zwölf Wochenstunden ist die Grundschule dabei. Eltern von Grundschulkindern erreichen das Sekretariat am Mittwochvormittag und an den übrigen Tagen nur am Nachmittag. Kein wünschenswerter Zustand, finden die Eltern. Diese Problematik ist schon seit Längerem Thema in der Elternschaft und wurde auch in der Sitzung des Schulelternrats besprochen. Aus Sicht der Elternschaft ist es erforderlich, dass es für Absprachen, Krankmeldungen und anders die Möglichkeit gibt, die Schule vormittags telefonisch zu erreichen. Lehrerinnen und auch die Schulleiterin sind im Unterricht eingebunden. Schulleiterin Barbara Kiewning hat neben ihren Unterrichtsstunden zwar ein bestimmtes Stundenkontingent für Leitungsaufgaben, aber in dieser Zeit muss eine Fülle von Verwaltungsaufgaben abgearbeitet werden, die besonders auch durch die „eigenverantwortliche Schule“ und die geforderte Inklusion mehr geworden sind.

Die Verwaltung hat den tatsächlichen Bedarf mit einer Stundenzahl von 20,4 Stunden ermittelt und möchte den Stellenbedarf um eine halbe Stelle erhöhen. Verwaltungsausschuss und Rat müssten noch zustimmen und zu guter Letzt muss der Landkreis sein ok geben, weil sich für die Gemeinde ja zusätzliche Personalkosten ergeben.

Mit einer anderen Änderung sind keine zusätzlichen Kosten verbunden, haben Landkreis und Gemeinde eine Vereinbarung getroffen. Es handelt sich um die halbe Stelle des Hausmeisters an der Oberschule. Bisher war der dortige Hausmeister zur Hälfte in Neuhaus und zur Hälfte in Bleckede tätig. Auch keine besonders günstige Regelung, fand man bei Kreis und machte den Vorschlag, die Hausmeisterbetreuung in die Hände der Gemeinde zu legen. Die halbe Stelle würde auch im Stellenplan der Gemeinde auftauchen, aber die Kosten ersetzt der Landkreis, der ja für die Oberschule zuständig ist, vollständig. „Eine gute Lösung“, findet Bürgermeisterin Grit Richter. Der Hausmeister der Oberschule und unser Hausmeister Hans-Andreas Müller könnten sich ergänzen und gegebenenfalls auch vertreten.“

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