Verspätete Grenzöffnung : Es geschah genau vor 25 Jahren

Kurz bevor es auf das Floß geht: Grit Richter (v.L.), Stefanie Hanstedt, Klaus Lehmann und Holger Mertins.
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Kurz bevor es auf das Floß geht: Grit Richter (v.L.), Stefanie Hanstedt, Klaus Lehmann und Holger Mertins.

Rechtselbisch in Herrenhof und linkselbisch in Hitzacker feierten die Menschen die erste Fährfahrt nach der Grenzöffnung

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20. November 2014, 13:56 Uhr

Genau vor 25 Jahren war endlich das Tor im Zaun in Herrenhof aufgegangen und die wartenden Menschen konnten zum ersten Mal wieder auf die andere Elbseite nach Hitzacker fahren. Das Tor öffnete sich um 12.15 Uhr und es war bitterkalt an jenem Tag.

Am Mittwoch war es für einen Novembertag mild und die Menschen kamen abends zusammen, um sich an diesen denkwürdigen Tag vor 25 Jahren zu erinnern. „Die Leute standen schon den dritten Tag vor dem Zaun und waren aufgebracht, denn die Grenzübergänge waren ja schon seit Tagen geöffnet. Da konnte keiner verstehen, warum es hier immer noch geschlossen war“, erinnert sich Rainer Schwark. Er war damals Mitarbeiter des Wasserstraßenamtes und als solcher oft durch das Tor hindurchgegangen, denn die Elbe auf DDR-Seite war ja quasi sein Arbeitsplatz. „Wir haben dafür gesorgt, dass die „Drawehn“ hier überhaupt anlegen konnte und haben mit dem Zollboot von drüben eine Probefahrt gemacht.“ Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Freitagsausgabe.

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