Hagenow : „Es geht nicht, dass Menschen denken, es läuft ungeordnet“

Erwin Sellering in Hagenow
Erwin Sellering in Hagenow

Landeschef warnt bei Flüchtlingsfrage vor Überforderung und will Gesetzestreue

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14. November 2015, 08:35 Uhr

Ministerpräsident Erwin Sellering hat sich in Hagenow vor gut 60 Unternehmern klar dazu bekannt, in der Flüchtlingsfrage Überforderung anzuerkennen. „Es geht nicht, dass unsere Menschen den Eindruck haben, dass es ungeordnet zugeht. Und es ist klar, dass die Zahlen insgesamt zu groß sind. Wir werden viele wieder wegschicken müssen, doch das müssen wir gleich tun. Nach drei Jahren jemanden abschieben zu wollen, das versteht dann niemand mehr.“ Sellering war vom Unternehmerverband West-Mecklenburg zu einem Forum geladen worden, auf dem es eigentlich im Schwerpunkt um wirtschaftliche Fragen ging. Doch Sellering nahm zu einem selbst Stellung zum Thema Flüchtlinge, wurde in der Diskussion auch immer wieder dazu gefragt. „Ich bekomme viele Briefe zu dem Thema. Und wenn sich bei mir ein Rentner beklagt, der 800 Euro bekommt, dann muss ich auch überlegen, was ich ihm antworte. Für einen Flüchtling geben wir gegenwärtig nämlich mehr aus. Eine vernünftige Zahl an Flüchtlingen, die können wir verkraften. Und doch, es gibt nicht nur die Flüchtlinge. Wenn wir jetzt Geld in die Hand nehmen für den sozialen Wohnungsbau, dann sind das eben nicht Wohnungen für Flüchtlinge, sondern Wohnungen für alle sozial Schwächeren.“

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe der SVZ.

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