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Hagenower Kreisblatt

16. Dezember 2017 | 00:28 Uhr

Boizenburg : Es geht heiß her in der Manege

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Boizenburger Grundschüler erlernen im Rahmen eines Ferienprojektes Fertigkeiten der Zirkusartistik / Heute um 14.30 Uhr Aufführung

svz.de von
erstellt am 30.Okt.2015 | 15:49 Uhr

„Kannst du nicht war gestern“ - unter diesem Motto haben 63 Boizenburger Grundschüler seit Montag akrobatische Kunststücke und artistische Fertigkeiten erlernt. Im Rahmen des Ferien-Zirkus-Projektes wurden die sechs bis zwölf Jahre alten Teilnehmer im Jonglieren, in der Clownerie, der Feuerartistik, der Fakir-Kunst, dem Seiltanz und vielem mehr unterrichtet. Dabei stand ihnen ein zwölfköpfiges Team aus Sozialpädagogen, FSJ-Teilnehmern, Horterziehern, Lehrern, ehrenamtlichen Helfern und Zirkuspädagogen zur Seite.

Eine Woche lang konnten die Kinder alles erleben, entdecken und ausprobieren, was der Zirkus zu bieten hat. Jeden Tag von 9 bis 16 Uhr ging es in die Manege in der Richard-Schwenk-Sporthalle, wo jeder Schüler zwei von insgesamt zehn Workshops seiner Wahl belegen konnte, heiß her. Aus den verschiedenen Übungen aller Workshops haben die Teilnehmer ein Programm zusammen gestellt, das heute Freunden, Familien und Besuchern um 14.30 Uhr in der Richard-Schwenk-Sporthalle präsentiert wird.

Initiiert wurde das Projekt vom Circus ZappZarap aus Leverkusen. Seit elf Jahren organisiert und veranstaltet der Circus solche Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Form von Circuscamps, Fortbildungen, Business Varietés und Animationen. Vorab werden die teilnehmenden Pädagogen und Betreuer selbst in verschiedenen Zirkusfähigkeiten unterrichtet, damit sie ihr Wissen schließlich an die Kinder weitergeben können. Das Projekt ist dazu gedacht, das Körpergefühl der Kinder zu fördern, das Selbstbewusstsein zu stärken und die eigenen Grenzen zu überwinden. „Ich bin sehr begeistert, was in einer Woche an pädagogischen Inhalten so möglich ist, was sich in einer Schule verändert in vier oder fünf Tagen Zirkus und wie sich der Blickwinkel zwischen Kindern und Lehrern, Kindern untereinander oder auch was Kinder sich selbst zutrauen so ändern kann“, sagte ZappZarap Zirkus-Pädagogin Ruth Suermondt.

Vor allem soll das Projekt den Kindern jedoch eines bringen - jede Menge Spaß. „Die Kinder sollen das in den Ferien genießen und auch stolz auf sich sein. Sie sollen sagen können: Ich hab das jetzt geschafft; ich kann das; ich kann etwas, das kein anderer kann und kann das auch in der Manege präsentieren“, sagte Ilona Morgner, Freizeitpädagogin im Freizeithaus „Luna“. Und Spaß haben die Teilnehmer des Kinder-Ferien-Zirkus auf jeden Fall. „Das ist richtig lustig. Ich finde es total spannend, solche Mutproben zu machen“, berichtet Jara Kliche, die die Workshops Feuerakrobatik und Fakirkunst belegt hat.

Auch wenn die Richard-Schwenk-Sporthalle nicht aussieht wie ein riesiges Zirkuszelt, die Kinder, Pädagogen und Betreuer haben sich eine Manege darin geschaffen und freuen sich auf die heutige Vorführung. „Ich habe meinen Eltern nicht viel gesagt, von dem was ich hier mache, weil das eine Überraschung sein soll“, sagte neunjährige Coco Kruse.

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