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Straßenbau : Erleichtert über neues Straßenbett

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Erster Abschnitt der Garlitzer Ortsdurchfahrt hat neue Asphaltdecke / Noch Restarbeiten / Submission für zweiten Abschnitt etwa Mitte August

von
erstellt am 05.Aug.2014 | 19:13 Uhr

Fast so leicht wie eine Feder schwebt Christine Timm mit ihrem Fahrrad über die neue Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt. Die Garlitzerin ist oft mit ihrem Rad im Dorf unterwegs und freut sich, dass das hoppelige Kopfsteinpflaster der Straße, der K 19, endlich saniert wird. „Die Leute sind begeistert“, sagt Christine Timm und steigt bei dem bereits fertigen Abschnitt beim Kriegerdenkmal vom Fahrrad. Die Bauarbeiten an dem ersten der drei Bauabschnitte laufen bereits seit März. Auf dem etwa 800 Meter langen Stück wurde mittlerweile schon die Asphaltdecke eingezogen. Nun erfolgen weitere Nebenarbeiten wie beispielsweise das Einschneiden der Schächte.

Für die Garlitzer, die nahe der K 19 leben, endet mit der neuen Asphaltstraße eine jahrelange Belastung. Durch das Kopfsteinpflaster auf der früheren Ortsdurchfahrt vibrierten in den Wohn- und Küchenschränken der Anwohner schon regelrecht die Gläser. Auch die Bausubstanz ihrer Häuser wurde durch das stete „Erbeben“ des Bodens in Mitleidenschaft gezogen.

Dass die Dorfstraße nun endlich saniert wird, geht unter anderem auf das Konto der Stadtvertreter Marga Völkel (SPD) und Reno Banz (SPD). Die beiden hatten sich jahrelang dafür eingesetzt, dass die Straße endlich erneuert wird. Sie fuhren sogar des Öfteren zu den Bauausschuss-Sitzungen des Landkreises und wiesen dort auf die Schäden hin. Auch bei der Stadt Lübtheen hatten sie auf die Mängel hingewiesen. Schließlich mit Erfolg.

Wenn der erste Bauabschnitt abgeschlossen ist, soll auch zeitnah das zweite Teilstück angepackt werden. Weitere 500 Meter der holprigen Ortsdurchfahrt werden mit einer Asphaltdecke versehen. „Die Submission für den zweiten Bauabschnitt erfolgt am 20. August“, sagt Hans-Georg Zwang, Fachdienstleiter für den Straßen- und Tiefbau beim Landkreis Ludwigslust-Parchim. Danach werden die Angebote geprüft. Zwang hofft, dass zeitnah, möglichst noch Mitte September, mit den Bauarbeiten begonnen werden könne. Die Kosten für den zweiten Abschnitt werden sich höchstwahrscheinlich auf 525 000 Euro belaufen. In den kompletten Straßenverlauf fließen weit über eine Millionen Euro. Auch der Bürgersteig wird in diesem Zusammenhang erneuert. Die Mittel stammen aus dem kommunalen Straßenbau sowie aus Eigenmitteln des Landkreises. Einzig für die Beleuchtung muss die Stadt Lübtheen sorgen. Für die Garlitzer stellt schon der erste, neue Abschnitt eine Erleichterung dar. Sie hören nun kein Klappern des Geschirrs mehr, gibt Christine Timm einige Bürger-Meinungen wieder. „Es scheinen auch mehr Radfahrer unterwegs zu sein“, schildert sie ihre Eindrücke. Und für viele Leute sei die neue Straße auch ein Ansporn, ihre Grundstückszäune, die an die neue Straße samt neuem Fußgängerweg angrenzen, zu erneuern. Ob der dritte und letzte Bauabschnitt dieser langen Ortsdurchfahrt ebenfalls im Anschluss angegangen werden kann, ist noch nicht klar. „Die Kosten für diesen Abschnitt müssen erst in den Haushaltsplan für 2015 aufgenommen, und dann im Kreistag positiv darüber befunden werden“, erläutert Hans-Georg Zwang. Erst danach kann es mit den Bauarbeiten weiter gehen.

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