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Erklärtes Ziel des Krisenstabes: "Wir lassen das Wasser nicht in die Stadt"

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erstellt am 13.Jun.2013 | 05:52 Uhr

Boizenburg | Bei sinkenden Pegelständen beriet gestern Vormittag der Hochwasserabwehrstab, welche Maßnahmen jetzt zu ergreifen sind. "Es ist unser erklärtes Ziel, das Wasser nicht in die Stadt zu lassen", sagte der Leiter des Gremiums, Bürgermeister Harald Jäschke gegenüber unserer Redaktion. Auch wenn das Wasser derzeit ein bisschen schneller abfließen würde, als prognostiziert, der Pegelstand fiel von 732 Zentimeter am Donnerstag auf 717 gestern Mittag, sieht der Bürgermeister noch längst keinen Grund, in Lethargie zu verfallen. Die Deichläufer müssen jetzt extrem aufmerksam sein, um an den Dämmen eventuelle Sicker- oder Qualmstellen sofort auszumachen, damit diese unverzüglich gesichert werden können. Kameraden der Bundeswehr begleiten dabei die Feuerwehrleute. Kräfte für die Deichwachen seien ebenso ausreichend vorhanden, wie zum Verbauen der bereit liegenden Sandsäcke, so es erforderlich ist. Die Zusammenarbeit im Hochwasserabwehrstab verliefe, wie er ausdrücklich betonte, in einer sehr konstruktiven Atmosphäre. Jedes Mitglied würde auf sich auf seinem Gebiet einbringen. Alle ziehen hier gemeinsam an einem Strang, das ist ein gutes Gefühl und stimmt zusätzlich optimistisch, sagte Harald Jäschke. Zu denen, die darüber entscheiden, was im Kampf gegen die Flut in Boizenburg und Umgebung, wann zu unternehmen ist gehören Vertreter der Stadt, des Landkreises, der Boizenburger Freiwilligen Feuerwehren, des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt (StALU), der Versorgungsbetriebe, des Boizenburger Polizeireviers, des Technischen Hilfswerks (THW) Schwerin und Gadebusch, des Amtes Boizenburg-Land, einschließlich Feuerwehren, der Deutschen Telekom, der Westa Erd- und Tiefbau Hagenow GmbH, der Bundeswehr, des ASB Katastrophenschutzes, der Sky-Märkte und des DRK-Versorgungszuges. Hier bildet sich, so Harald Jäschke, ein mehr als 30-köpfigen Team zu jeder Frage eine Meinung und findet zu jedem Problem eine Lösung.

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