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Hagenower Kreisblatt

17. November 2017 | 20:43 Uhr

Dömitz : Erfolg ohne Subunternehmen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Reiko und Stefan Ehbrecht machten sich vor zwölf Jahren selbstständig. Heute sind ihre Konstruktionen in ganz Norddeutschland zu sehen

svz.de von
erstellt am 30.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Als sich Reiko und Stefan Ehbrecht vor zwölf Jahren selbstständig machten, rechneten sie nicht mit einem derartigen Wachstum ihres Betriebes für Stahl- und Metallbau. 2005 starteten die Brüder aus Neu Kaliß mit drei Mitarbeitern und einer Halle, die sie von der Firma übernahmen, für die sie zuvor tätig waren. Heute beschäftigen Reiko und Stefan Ehbrecht 70 Mitarbeiter, darunter Stahlbauer, technische Zeichner, Ingenieure. Zwei Hallen mussten sie an die ursprünglich vorhandene bereits anbauen, um dem Arbeitsvolumen gerecht werden zu können. „Die ersten Jahre waren schwer, aber man hat dann mit der Zeit gesehen, dass die Arbeit auch Früchte trägt“, berichtet Stefan Ehbrecht. „Und so hat man sich in den vergangenen zwölf Jahren einen Namen aufgebaut, der bei den Kunden für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität steht“, sagt der 35-Jährige stolz.

Vertrauen, Zuverlässigkeit, Qualität – nach diesem Credo würde die Firma SME Stahl- u. Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG von Beginn an arbeiten. Mit Erfolg, denn die Stahl- und Metallkonstruktionen der Brüder sind im gesamten norddeutschen Raum zu sehen. Von kleineren Arbeiten wie Balkonverkleidungen für Mehrfamilienhäuser in Hamburg über Stahlkonstruktionen für die Sweet Tec Werke in Boizenburg bis hin zu großen Aufträgen wie den gesamten Außengeländern für die Mercedes Benz Arena in Berlin.

Doch trotz ihres weitflächigen Einsatzes in Norddeutschland stand für Reiko und Stefan Ehbrecht von Anfang an fest, dass sie ihre Firma in Dömitz aufbauen wollen. In der Region von Geburt an verwurzelt, wollen die Ehbrechts dieser auch nicht den Rücken kehren. „Die Halle, die wir zu Beginn übernommen haben, wäre ohne unsere Firma vermutlich ungenutzt geblieben“, schätzt Stefan Ehbrecht. Das Dömitzer Industriegebiet sei relativ klein, und so hätte sich die Halle in eine Industrieleiche verwandelt, vermutet der 35-Jährige.

Weil sich die Brüder vor zwölf Jahren jedoch dazu entschieden, ihre Firma nicht in Hamburg, oder Berlin, sondern in Dömitz anzusiedeln, förderten sie nicht nur das industrielle Wachstum der Stadt, sondern brachten ebenso 70 Mitarbeiter der Region in Lohn und Brot. Mit dieser Anzahl an Mitarbeitern seien die Firmeninhaber nun jedoch zufrieden und wollten nicht weiter expandieren, erklärt Stefan Ehbrecht. „So ist es ideal. Man kennt sich untereinander, und jeder kann zu uns kommen, wenn er ein Anliegen hat“, so der Bürokaufmann.

Doch nicht nur der direkte und persönliche Kontakt zu ihren Mitarbeitern ist den Gebrüdern Ehbrecht wichtig, ebenso der Kontakt zu den Kunden. Aus diesem Grund verzichtet der Betrieb vollkommen auf Subunternehmen. Alle Arbeiten – von der Kundenakquise bis zum abgeschlossenen Auftrag – übernehmen die Mitarbeiter der Firma selbst.

Auf die Frage, was ihm in seiner Firma und an seiner Arbeit am besten gefallen würde, antwortet Stefan Ehbrecht: „Wenn wir dem Kunden ein Angebot vorlegen, dieser den Auftrag unterzeichnet und uns nach Vollendung des Projektes sagt, dass es ihm gefällt, dann freue ich mich.“

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