An das Netz angeschlossen : Erdgas in Kloddram „abgefackelt“

Mit der feierlichen Entzündung einer Erdgasfackel in der Dorfstraße haben Bürgermeister Ulrich Stein und Jörg Peters (l.) den offiziellen Startschuss für die Erdgasversorgung mit dem Naturbrennstoff in dem Vellahner Ortsteil gegeben. Fotos: Thorsten Meier
Mit der feierlichen Entzündung einer Erdgasfackel in der Dorfstraße haben Bürgermeister Ulrich Stein und Jörg Peters (l.) den offiziellen Startschuss für die Erdgasversorgung mit dem Naturbrennstoff in dem Vellahner Ortsteil gegeben. Fotos: Thorsten Meier

HanseWerk nimmt in dem 163-Seelen-Ort neues Netz offiziell in Betrieb/Rund 2100 Meter Leitung wurden verlegt/155 000 Euro investiert

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28. Januar 2016, 12:00 Uhr

Das Erdgaszeitalter ist nun auch im 163-Seelen-Ort angekommen. Mit der feierlichen Entzündung einer Erdgasfackel in der Dorfstraße haben Bürgermeister Ulrich Stein und Jörg Peters, kommunaler Ansprechpartner der HanseWerk AG, am Dienstagabend den offiziellen Startschuss für die Versorgung mit dem Naturbrennstoff in dem Vellahner Ortsteil gegeben.

„Ich danke den Bauleuten wie auch den Anwohnern für die gute Zusammenarbeit während der Bauphase“, sagte Bürgermeister Ulrich Stein, bevor er das Wort an Jörg Peters übergab, der sein Amt schon seit sechs Jahren ausübt.

„Unsere Firma hat etwa 155 000 Euro in die Neuerschließung investiert. Wir haben in Kloddram rund 2100 Meter Erdgasleitungen verlegt. Wir haben wegen des Schutzes der Straßenbäume viele Meter davon gepresst. Gerade einmal drei Monate hat es vom ersten Spatenstich bis zu offiziellen Inbetriebnahme der Mitteldruckleitung gedauert“, so Peters. Ab sofort könnten die Einwohner von Kloddram alle Vorteile einer umweltschonenden Erdgasversorgung nutzen: wie beispielsweise die überflüssig gewordene Lagerhaltung, einfache Brennstoffbeschaffung und der hohe Wirkungsgrad beim Heizen dank moderner Geräte und Brennwerttechnik. Außerdem könnten Verbraucher unter vielen Dutzenden Erdgasanbietern frei auswählen. „So kann sich ein Erdgasanschluss nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Geldbörse durchaus rentieren“, betonte der Fachmann weiter gegenüber der SVZ.

Der Gemeinde Vellahn und dem Amt Zarrentin für die gute Zusammenarbeit sowie den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauphase dankte auch Olaf Boenigk, zuständiger Koordinator des Energieversorgers. „Ein Lob gilt auch der bauausführenden Firma Dau, die termingerecht und unfallfrei gearbeitet hat.“ Die Anwohner und weitere Interessenten hätten sich direkt vor Ort über die Möglichkeiten und Kosten für einen Hausanschluss informieren können. Im Ergebnis seien bereits 19 Verträge zustande gekommen, hieß es. „Wir haben in der Gemeinde Vellahn Banzin und Kloddram am Erdgasnetz. Folgen werden 2016 Marsow und Rodenwalde“, kündigte Jörg Peters an und informierte beiläufig, dass das Unternehmen, bei dem er angestellt sei, in den letzten 20 Jahren in M-V und Teilen Brandenburgs eine Infrastruktur neu geschaffen habe, die heute mehr als 200 Gemeinden mit ungefähr 6000 Kilometern Leitungen durch etwa 80 000 Anschlüsse mit Erdgas versorge.

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