Sülstorf : Er baut Zwerge und Riesen

Seine Firma für Anlagen- und Maschinenbau hat Peter Lemke auf Erfolgkurs gebracht.  Fotos: Thorsten Meier
Seine Firma für Anlagen- und Maschinenbau hat Peter Lemke auf Erfolgkurs gebracht. Fotos: Thorsten Meier

Werkzeugmacher Peter Lemke erweitert Produktion mit neuer Halle/ Vier neue Arbeitsplätze sollen entstehen

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28. Februar 2018, 08:00 Uhr

Metall- und Anlagenbau in höchster Qualität – das sei sein tägliches Leitmotiv, sagt Peter Lemke und nimmt einen Schluck aus dem Kaffeebecher. Der gelernte Werkzeugmacher hat sich vor sechs Jahren in Sülstorf niedergelassen, nachdem er zwischen 2001 und 2011 in Hagenow eine Firma übernommen hatte. „Vier metallverarbeitende Betriebe habe ich großgemacht, den fünften wollte ich für mich auf Erfolgskurs bringen“, erinnert sich der gebürtige Neumünsteraner an seine Anfänge. Mit der MAL GmbH an der Sülstorfer Bahnhofstraße erfülle er sich nicht nur die Vision des ausgezeichneten Handwerks, sondern auch die Möglichkeit anwendungsorientierten Ingenieurswesens und effizienter Produktion, betont der 49-Jährige. Und der Firmenchef verrät, dass er mit seinem 14-köpfigen Team eine tolle wie engagierte Truppe habe.

„Wir produzieren auch Prototypen sowie Klein- und Großserien aus verschiedenen Kunststoffen und Metallen. Zwerge und Riesen, wenn es sein soll.“ In der Medizin- und Lebensmitteltechnik, Luft- und Raumfahrt, Textilindustrie und auch im allgemeinen Maschinenbau haben sich nach Lemkes Worten die Sülstorfer fest in der Region etabliert. Und wollen weiter wachsen. „Wir erweitern unsere Produktionsfläche deshalb von jetzt 500 Quadratmetern um weitere 540 Quadratmeter. Dazu entsteht gegenwärtig eine neue Halle in Stahlleichtbauweise, die am 16. März um 11 Uhr in Betrieb genommen werden soll“, erklärt der Meister und technische Betriebswirt weiter. Zum Leistungsumfang der Firma gehören weiterhin CNC-Fräsen, Drehen, Bohren, Schleifen, Polieren und Veredeln gehört. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Trolli in Hagenow, Rattunde in Ludwigslust, Sternmaid wie auch Oetker in Wittenburg sowie Mona-Soja in Schwerin. Für die neue Produktionsstätte gegenüber der jetzigen hat der Gründer etwa 350 000 Euro investiert. „Mindestens vier neue Mitarbeiter wollen wir einstellen. Wir suchen Zerspaner in der Fachrichtung Dreh- oder Frästechnik, die sich bei uns melden können.“

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