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Straßenmeisterei Hagenow ist auf Winter vorbereitet : Entspannter Start in die Wintersaison

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Jetzt kann der Winter kommen. Die Salzsilos in Vellahn und Ludwigslust sind gefüllt, die Streu- und Räumfahrzeuge gewartet und bereit für den Einsatz.

svz.de von
erstellt am 25.Nov.2011 | 09:19 Uhr

Hagenow/Ludwigslust | Jetzt kann der Winter kommen. Die Salzsilos in Vellahn und Ludwigslust sind gefüllt, die Streu- und Räumfahrzeuge gewartet und bereit für den Einsatz. Doch in den kommenden zwei Wochen werde es definitiv noch keinen Schnee geben, sagt Detlef Schlüter vom Fachdienst Straßen und Tiefbau der Straßenmeisterei in Hagenow.

Er ist froh über den entspannten Start in die kalte Saison. "Seit Langem finden wir wieder Zeit für Winter-Pflegearbeiten", sagt Detlef Schlüter. Immerhin müssten 13 000 Bäume an den 567 Kilometern Kreisstraßen und 100 Kilometern Radwegen im ehemaligen Landkreis Ludwigslust beschnitten werden, um die Fahrbahnen frei zu halten. "Dazu sind wir in den letzten Jahren oft nicht gekommen." Stattdessen waren die 39 Mitarbeiter der beiden Bauhöfe in Hagenow und Ludwigslust rund um die Uhr mit der Schneeräumung beschäftigt.

Dass diese Saison später beginnt, wirke sich aber vor allem positiv auf den Budgettopf der Straßenmeisterei aus, so Detlef Schlüter. Bis zu 400 000 Euro könne ein langer harter Winter kosten. Und auch wenn noch keine genauen Prognosen für dieses Jahr möglich seien, so entlaste der ruhige Start in den Dezember schon jetzt finanziell. "Damit bleibt dann mehr Geld für die Unterhaltung der Straßen im Sommer."

Die Organisation im neuen Großkreis Ludwigslust-Parchim bleibe für alle fünf Straßenmeistereien in Hagenow, Ludwigslust, Crivitz, Parchim und Lübz wie gehabt. Der Zusammenschluss habe keine großen Umstrukturierungen erfordert. "Wir sind ähnlich strukturiert und gut eingespielt", sagt Detlef Schlüter. So bereite sich auch jeder wie gehabt auf den Winter vor. Fürs kommende Jahr müsse man noch überlegen, welche weiteren Synergieeffekte genutzt werden könnten.

Zusammen betreuen sie 977 Kilometer Kreisstraßen mit 75 Mitarbeitern und 22 Einsatzfahrzeugen, zuzüglich der Kräfte aus Lohnunternehmen, die im Notfall anrücken. 560 Tonnen Salz haben die Meistereien dafür schon mal eingelagert. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim geht man von einem Gesamtverbrauch in Höhe von 3100 Tonnen Salz aus, das kontinuierlich nachgeliefert wird.

Die Straßenmeisterei in Hagenow hat zunächst mit 300 Tonnen vorgesorgt. "Die Lagerkapazitäten sind eben begrenzt", sagt Detlef Schlüter. Um den Nachschub mache er sich aber keine Sorgen. Der Leiter des Fachdienstes Straßen und Tiefbau des Großkreises, Hans-Georg Zwang sorgt sich stattdessen um die Kosten des Tausalzes, die "im Vergleich zum Vorjahr wieder um ein Drittel gestiegen sind". Die zusätzlichen Gelder müssten anderweitig eingespart werden.

Mit neun Räum- und Streufahrzeugen und drei zusätzlichen eines beauftragten Lohnunternehmens rücken die Mitarbeiter aus Hagenow und Ludwigslust gegen den kommenden Schnee an. Drei Reservefahrzeuge bleiben für den Notfall. Und auch die Einsatzpläne für alle Straßenabschnitte stehen schon seit dem Sommer.

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