Hagenow : Entlassungen beim HMS

Bretterproduktion beim HMS in Hagenow.
Bretterproduktion beim HMS in Hagenow.

Hagenower Holzunternehmen schickt 22 von 75 Mitarbeitern wegen schwieriger wirtschaftlicher Lage nach Hause

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03. Dezember 2014, 15:33 Uhr

HMS-Holz, der Industriebetrieb im Herzen der Stadt, kämpft seit Wochen mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Diese Situation hat jetzt in dem bisher 75 Mitarbeiter zählenden Unternehmen zu Entlassungen geführt. Wie uns gestern Heinrich Seuffert, seit wenigen Tagen wieder alleiniger Geschäftsführer des Betriebes bestätigte, seien von dem Personalabbau 22 Mitarbeitern betroffen gewesen. Dazu hätten auch Führungskräfte gehörte. Seuffert, der auch Gesellschafter ist, bestätigte, dass man die erst vor einem Jahr aufgebaute zweite Schicht nun wieder abgebaut habe. Das sei aufgrund der wirtschaftlichen Lage notwendig gewesen. Passiert sei dieser Prozeß mit engem Kontakt zum Betriebsrat aber auch zur IG Metall. Ein Vertreter der Gewerkschaft bestätigte gestern auf Nachfrage die Einbindung seiner Gewerkschaft.

Laut Seuffert soll es auch einen Sozialplan im Unternehmen geben. Als Notbremse wollte der Unternehmer den Personalabbau nicht verstanden wissen. Vielmehr hätte HMS Holz in der jetzigen Aufstellung  durch die Verfügbarkeiten von Maschinen auch mehr Möglichkeiten. Die Perspektiven seien nicht so schlecht. Er selbst habe  in dieser Woche sehr viele Kundenkontakte. Als Hauptursache für die Probleme nannte Seuffert den zunehmenden Kampf um den Rohstoff Holz. Die dort gestiegenen Preise ließen sich nur bedingt an die Kunden wiedergeben.

 Das eigenständige Hagenower Werk ist spezialisiert auf Kiefern-Schnittholz  und liefert vor allem Holz-Verpackungen, z. B. Kabeltrommeln oder Paletten sowie Vorprodukte für den Gartenbereich.

Der Betrieb im Unternehmen gehe ganz normal mit einer Schicht weiter, auch die drei Ausbildungsverhältnisse im Unternehmen würden weiter geführt.

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