Fremdsprachen-Unterricht für Babies in Woez : Englisch lernen: ein Kinderspiel

<strong>Freude am Lernen entwickeln</strong> und sich in der englischen Sprache zuhause fühlen - das sei  die perfekte Vorbereitung für das Leben in einer globalisierten Kommunikations- und Wissensgesellschaft,  ist Doreen Leidel fest überzeugt. <foto>Foto: Thorsten Meier</foto>
Freude am Lernen entwickeln und sich in der englischen Sprache zuhause fühlen - das sei die perfekte Vorbereitung für das Leben in einer globalisierten Kommunikations- und Wissensgesellschaft, ist Doreen Leidel fest überzeugt. Foto: Thorsten Meier

Ganz früh übt sich, wer später einmal perfekt Englisch sprechen will: Doreen Leidel aus Woez bietet seit 2003 für Mädchen und Jungen ab drei Monaten Englischunterricht an. Spielerisch unterrichtet sie die Fremdsprache.

svz.de von
02. Juli 2012, 10:00 Uhr

Woez | Ganz früh übt sich, wer später einmal perfekt Englisch sprechen will: "Der Spracherwerb ist eine der komplexesten Fähigkeiten, die sich der Mensch zu Beginn seines Lebens aneignet. Während jedoch viele Erwachsene das Sprachenlernen als mühsam und anstrengend empfinden, ist es für Kinder wahrhaft ein Kinderspiel. Für Babies und Kleinkinder gibt es eigentlich keine fremden Sprachen", sagt Doreen Leidel. Erst viel später erführen sie, dass es sich beim erlernten Kinderenglisch um eine Fremdsprache handele. Babies lernten Klang, Rhythmus und Struktur der Sprache noch bevor sie eigentlich zu sprechen begännen, berichtet die 39-Jährige weiter. Sie bietet seit 2003 für Mädchen und Jungen ab drei Monaten Englischunterricht an.

Es geht nicht darum, kleine Englisch-Genies heranzuzüchten

"Liebevoll und spielerisch werden alle Kinder an die neue Sprache herangeführt. Es geht nicht darum, kleine Englisch-Genies heranzuzüchten, sondern den Spaß an der Sprache zu vermitteln", berichtet die junge Frau, die seit 1998 in Woez lebt. Ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen stehe bei ihr im Vordergrund. "Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen; bei meinem Unterricht wird das gesamte Gehirn angesprochen, nicht nur einzelne Regionen." Langjährige Studien amerikanischer Hirnforscher hätten ergeben, dass das frühzeitige Erlernen einer weiteren Sprache deshalb so erfolgreich sei, weil bis zum Alter von etwa sieben Jahren beide (oder mehrere) Sprachen, die in diesen jungen Jahren erlernt würden, in derselben Hirnregion gespeichert werden. "Später wird für jede erlernte Sprache ein eigenes sogenanntes neuronales Netz gebildet, was ein Hin- und Herschalten zwischen den einzelnen Netzen erfordert - also eine zusätzliche Schwierigkeit. Führende Sprachwissenschaftler empfehlen deshalb, mit dem Erlernen einer weiteren Sprache - neben der Muttersprache - so früh wie möglich zu beginnen. Dies hat auch auf die Aussprachefähigkeit einen entscheidenden Einfluss."

Doreen Leidel unterrichtet das sogenannte "Helen Doron Early and Teen English" als wissenschaftlich anerkannte Methode, mit der Babys, Kinder und Jugendliche leicht und natürlich Englisch lernen. Freude am Lernen entwickeln und sich in der englischen Sprache zuhause fühlen - das sei die perfekte Vorbereitung für das Leben in einer globalisierten Kommunikations- und Wissensgesellschaft, ist Doreen Leidel fest überzeugt. Die Methode vermittele diesen Erfahrungsschatz mit leichter Hand. Neben dem sprachlichen Erfolg profitierten Heranwachsende außerdem von etwas Wesentlichem: den Startvorteilen fürs ganze Leben.

Doreen Leidel: "Altersgerechter Spracherwerb, mit Spaß und Bewegung, in einer vertrauensvollen, inspirierenden Atmosphäre - die Helen-Doron-Erfolgsmethode hat das Muttersprachenprinzip professionell perfektioniert. Durch Nachahmung, wiederholtes Hören und positive Bestärkung wachsen die Babys, Kinder und Jugendlichen in die englische Sprache hinein und lernen, sie intuitiv und sicher anzuwenden. Das systematisch aufeinander aufbauende Kursangebot, die ansprechenden Materialien und die speziell ausgebildeten Fachlehrkräfte garantieren Qualität und Kontinuität. Durch konstante Weiterentwicklung der Materialien ist der Unterricht pädagogisch immer auf dem neuesten Stand."

Sie habe Kinder dabei, berichtet die gebürtige Schwerinerin weiter, die kämen bereits seit Jahren in ihren Unterricht. "Selbst Lehrer bestätigen meinen Schülern, dass ihnen Englisch leichter falle, als anderen, was sich wiederum in den guten Zensuren niederschlage." Doreen Leidel bietet zusammen mit zwei weiteren Kolleginnen ihren Unterricht derzeit für rund 150 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis elf Jahren vornehmlich im Wittenburger, Zarrentiner, Boizenburger und Gadebuscher Raum an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen