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Alpincenter Wittenburg : Ende des Wittenburger Verwirrspiels

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Stadt Wittenburg und van-der-Valk-Gruppe: Grundstück für Clubanlage ist nicht verkauft

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 20:45 Uhr

Rund um die am Alpincenter geplante Clubanlage (SVZ berichtete) hat es in den vergangenen Tagen doch noch einige Verwirrung gegeben. Hintergrund waren offizielle Erklärungen der Aldiana-Gruppe, man habe in Wittenburg ein 27 Hektar großes Areal erworben.

Diese Mitteilung irritierte nicht nur Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann. „Soweit ich weiß, ist dort nichts verkauft worden. Das Grundstück gehört ,Wittenburg Village’ und damit einer Investorengemeinschaft. Und daran kann sich schon deswegen nichts geändert haben, weil wir als Stadt und damit als ursprünglicher Besitzer über Veränderungen informiert werden müssen“, erklärte Seemann im Gespräch mit der Schweriner Volkszeitung. „Wittenburg Village“ als Investor besteht zur Hälfte aus der van-der-Valk-Gruppe Deutschland und dem holländischen Ontwikkelfonds mit Sitz in Amsterdam. Und eben jener Fonds gehört einer Schweizer Investorengruppe, die nun auch die Aldiana-Gruppe gekauft hat. Und so kam die Nachricht auf, das Grundstück sei verkauft worden, obwohl im Hintergrund nur ein Eigentümer gewechselt hat.

Das dem so ist, bestätigte gestern Nachmittag Aldiana-Geschäftsführer Max-Peter-Droll im Gespräch mit der SVZ. Es sei natürlich nichts verkauft worden, vielmehr sei jetzt Aldiana als möglicher Betreiber der Anlage, die derzeit mit 130 Ferienhäusern geplant wird, im Gespräch. Die Aldiana GmbH, mit Sitz in Oberursel im Taunus, nördlich von Frankfurt am Main, ist ein deutscher Reiseveranstalter und führt die 10 Aldiana Clubanlagen in Europa und Nordafrika als Managementbetriebe. Zum Unternehmen gehören nach Eigenauskunft weltweit derzeit etwa 3200 Mitarbeiter.

Die Entwicklung bestätigte gestern Nachmittag auch Bob van den Nieuwenhuijzen, der Geschäftsführer des Alpincenters in Wittenburg. Man sei sehr froh, die neue Gruppe jetzt an Bord zu haben.

Bei den Gegnern des Vorhabens kam die Nachricht von dem neuen Mitstreiter offenbar anders an. Diesen Eindruck will auch Bürgermeisterin Margret Seemann in der heutigen Sitzung der Stadtvertretung korrigieren. „Wir sollten uns als Stadt Wittenburg freuen, dass wir nach langen Jahren der Ankündigungen jetzt endlich Bewegung bei dem Projekt haben. Jetzt wird konkret geplant, es gibt ein Zeitfenster und mit der Aldiana-Gruppe offenbar auch einen weiteren, starken und erfahrenen Partner. Darüber sollten wir in der Region einfach mal alle froh sein.“

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