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Kurs-Elbe-Tag : Elbschiffer nun auf gemeinsamem Kurs

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Ein Fluss kann trennen und die Elbe tut das immer noch an vielen Stellen. Aber am Sonntag, dem 21. April, soll das Verbindende vorherrschen, sind Lauenburg und Hohnstorf Gastgeber des Kurs-Elbe-Tages.

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erstellt am 05.Apr.2013 | 08:05 Uhr

Bergedorf | Ein Fluss kann trennen und die Elbe tut das sicher immer noch an vielen Stellen. Aber am Sonntag, dem 21. April, soll das Verbindende vorherrschen, sind Lauenburg und Hohnstorf Gastgeber des Kurs-Elbe-Tages. An disem Tag sind erstmals zahlreiche Elbe-Fahrgastschiffe vereint, die sonst ihre Liegeplätze zwischen Hamburg und Wittenberge haben. Es gibt in beiden Orten ein beachtliches Programm an Land, doch das Besondere werden einstündige Rundfahrten der Fahrgastschiffe sein und ein Pendelverkehr über die Elbe zwischen Hohnstorf und Lauenburg mit dem Alten Zollboot Hitzacker und mit der Barkasse Piep.

Barkasse Piep pendelt zwischen Hohnstorf und Lauenburg

Die liegt sonst in Geesthacht und hat als "Stadtbarkasse" die Aufgabe, die Stadt maritim zu repräsentieren. Höhepunkt an diesem ersten Kurs-Elbe-Tag wird ein Schiffskorso sein, an dem sich alle Schiffe beteiligen und den die Gäste entweder vom Ufer oder auch von einem der Schiffe aus verfolgen können.

Vorgestellt wurden alle Angebote zum Kurs-Elbe-Tag dem Thema angemessen an Bord der "Serrahn Queen" von Schiffseigner Heiko Buhr in Bergedorf. Seine Queen ist auch mit dabei und fährt schon am Vortag von Bergedorf nach Lauenburg, was immerhin sechs Stunden dauert. Am Kurs-Elbe-Tag nimmt sie am großen Schiffskorso teil, um dann danach wieder in den Heimathafen zurück zu schippern.

Zusammenarbeit zwischen Fahrgastschiffern verbessert

Heiko Buhr ist glücklich über das Projekt "Kurs Elbe. Hamburg bis Wittenberge", der Metropolregion Hamburg. "Es ist eine Chance für alle Fahrgastschiffer, die bisher jeder für sich gearbeitet haben. Wir brauchen eine Vernetzung, eine gute Zusammenarbeit und eine vernünftige Außendarstellung", so der Elbschiffer. "Gästen ist es egal, wie hier die einzelnen Strukturen sind. Die wollen sich Routen zusammenstellen, wissen, was es für Möglichkeiten an Land gibt, vielleicht irgendwo ein E-Bike mieten und an anderer Stelle wieder an Bord eines Schiffes gehen", erläuterte Jens Kowald, Geschäftsführer der Flusslandschaft Elbe GmbH und Projektleiter des Projektes Kurs Elbe. Das zieht sich von Hamburg bis nach Wittenberge immerhin über 180 Elbkilometer. An dieser langen Strecke liegen 41 Häfen. Fünf Bundesländer und sechs Landkreise sind beteiligt. Bisher ist ein Pocket-Planer herausgebracht worden, der alle Anbieter aufzeigt. Auch eine Internetseite wurde erstellt. Unter www.kurs-elbe.de findet man jede Menge Informationen, unter anderem auch zum Kurs-Elbe-Tag am 21. April.

"Hamburg steht in einem massiven Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und braucht ein attraktives Umfeld, eine Naherholungsregion, die sichtbar ist", unterstrich Dr. Rolf-Barnim Foth von der Hamburger Wirtschaftsbehörde.

Ulrike Sindermann von der Tourismus-Info Lauenburg (Tel. 04153/5909220) freut sich über viele Gäste, die ein spannendes Programm erleben können. So kann zum Beispiel die Hitzler-Werft besichtigt werden (die Amt Neuhauser könnten eventuell noch ihre Fähre "Tanja" auf dem Trockenen sehen). Wer aus der Dömitzer Ecke nach Lauenburg schippern möchte, kann das mit Andreas Heckert auf der MS Elise (genaue Infos unter 05862/969717). Schiff Ahoi!

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