Eiswette in Groß Kühren eingeläutet

Kinder und Erzieherinnen aus Neuhaus vom Eisrat „eingerahmt“.
Kinder und Erzieherinnen aus Neuhaus vom Eisrat „eingerahmt“.

Überschuss aus der Wette 2014 wurde an insgesamt neun Kinder-und Jugendgruppen von links und rechts der Elbe verteilt

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01. Dezember 2014, 13:36 Uhr

Es ist wieder so weit: ab sofort kann darauf gewettet werden, ob die Elbe am 31. Januar im nächsten Jahr fließt, oder ob sie zugefroren ist. „Steiht de Elw oder geiht se“? fragt der ehrwürdige Eisrat und jeder kann sich überlegen, wie es wohl im nächsten Jahr Ende Januar sein wird. Doch egal für welchen Aggregatzustand man sich entscheidet. Mit der Teilnahme an der nunmehr 19. Wette und mit dem Wetteinsatz ist man auf jeden Fall bei der Veranstaltung im Januar dabei, bekommt ein„Eiswettenessen“ und gute Unterhaltung geboten. „Wir haben bei der letzten Eiswette 2014 mit 277 Teilnehmern einen Rekord erzielt und hoffen natürlich, dass sich dieses Ergebnis noch steigern lässt“, so Eisrat Jörg Neben am Sonntag im „Göpel“ in Klein Kühren. Am ersten Advent wird nämlich nicht nur die neue Wette gestartet, sondern werden auch die Überschüsse aus den Wetteinnahmen verteilt. „Wir verteilen das Geld ganz bewusst an die Jugend- und Kinderabteilungen von Vereinen oder an Kitas und Feuerwehren. Das soll für die Jugend hier in der Region sein“, so Jörg Neben.

Es freue ihn ganz besondern, dass in diesem Jahr auch der bisher höchste Überschuss angefallen sei, nämlich 900 Euro, so Neben weiter.

Den galt es nun zu verteilen und daher saßen Kinder und Jugendliche von links und rechts der Elbe mit ihren Betreuern mit in der Gaststätte. Aus Neuhaus waren Kinder und Betreuer aus der Kindertagsstätte „Am Märchenwald“ gekommen und Kinder aus der Jugendwehr der Feuerwehr Haar. Die Feuerwehren aus Haar und Schutschur werden eigentlich immer bedacht, weil Mitglieder der Wehren beim „Eiswettenessen“ im Januar den Einlass regeln. Die Kinder der Kita aus Neuhaus sangen zum Dank für die Spende vier lustige Adventslieder und auch die Kinder des Kindergartens aus Neu Darchau bedankten sich musikalisch.

Außerdem wurden die Feuerwehr aus Walmsburg, der Angelverein aus Katemin, der Neuhauser Carneval Club, der SV Göhrde und die Jugendabteilung der Feuerwehr Stapel mit einer 100 Euro-Spende bedacht.

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