Eiswette ab sofort wieder möglich

Stolz waren Marlene und Vincent, als sie den Scheck halten durften. Jörg Neben(l.) und Willi Krüger freuen sich mit den Kindern.
Stolz waren Marlene und Vincent, als sie den Scheck halten durften. Jörg Neben(l.) und Willi Krüger freuen sich mit den Kindern.

Im Café von Rautenkranz verteilte der Eisrat an sieben Vereine und Institutionen für deren Jugendarbeit die Überschüsse der vergangenen Wette

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04. Dezember 2013, 00:35 Uhr

Was macht die Elbe am 25. Januar nächsten Jahres? Geht sie oder steht sie? Das kann man jetzt natürlich noch nicht wissen. Aber eine Wette darauf abschließen kann man ab sofort wieder. Die inzwischen 18. Eiswette wurde am ersten Advent um 12 Uhr eingeläutet. Es war eigentlich schon kurz nach zwölf, aber maßgeblich ist ein oller Wecker, den die acht Eisräte im Café von Rautenkranz dabei hatten.

Auch ganz wichtig: schwarzer Anzug, weißes Hemd, schwarze Fliege, Zylinder, weißer Schal und weiße Handschuhe, sozusagen die Arbeitskleidung der Eisheiligen. Als Jörg Neben die Kinder und Erwachsenen der Institutionen und Vereine begrüßte, die in diesem Jahr bei der Ausschüttung der Überschüsse aus der vergangenen Wette bedacht werden konnten, kam der Zylinder auf den Kopf, wurden die Handschuhe übergestreift.

Was mal mit 28 Wettlustigen begann, hat sich zu einer großen Veranstaltung Ende Januar gemausert. Bei der vergangenen Wette hatten 207 Teilnehmer ihren Obolus bezahlt, um dann an der Eiswettenfeier teilnehmen zu können, egal wie das Ergebnis ausfällt. Alle hoffen, dass die Elbe endlich mal zugefroren ist und die Eisräte und Teilnehmer von der einen Elbseite über das Eis kommen können, je nachdem, wo die Feier stattfindet. Im vergangenen Jahr wäre es fast soweit gewesen. In diesem Jahr findet die Feier im Café von Rautenkranz in Darchau statt und die „Linkselbischen“ müssen rüber kommen, wahrscheinlich wieder mit der Fähre, aber man wird sehen. „Für den Wetteinsatz gibt es ein Eiswettenessen und eine Veranstaltung mit Musik und Programm, die die Menschen hüben und drüben verbindet“, so Jörg Neben. Neben dem Vergnügen ist es den Eisräten auch ein Anliegen, mit den Überschüssen die Jugendarbeit zu stützen. Je mehr Wetter, desto mehr Überschüsse für die Jugend. In diesem Jahr werden Wettscheine auch wieder auf dem Weihnachtsmarkt am 21. Dezember in Neuhaus verkauft.

Die Kinder und ihre erwachsenen Begleiter jedenfalls freuten sich über die Spenden. Bedacht wurden: der Kindergarten aus Neuhaus, der Kindergarten Neu Darchau, die Feuerwehr Pomoissel, der Angelverein Forelle aus Neu Darchau, die Feuerwehr Haar, die Feuerwehr Schutschur und der Neuhauser Carneval Club. Jörg Neben und Willi Krüger übergaben die symbolischen Schecks und fragten jeweils, für welche Anschaffung denn das Geld ausgegeben werden soll.

Fünf Kinder aus dem Neuhauser Kindergarten holte nicht nur was ab, sondern hatten auch Lieder mitgebracht, die sie vortrugen.

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