Einzug im Dezember

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Richtfest für dritten Block der Hagenower Wobau gestern in der Reuterstraße

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10. September 2015, 11:06 Uhr

Barrierefreies Wohnen ist in Hagenow gestern wieder ein Stück weit realistischer geworden. Die Hagenower Wobau hat am Nachmittag mit vielen Gästen das Richtfest für den schon dritten neu gebauten Block in der Fritz-Reuter-Straße gefeiert. Nach dem gegenwärtigen Stand werden die 17 Wohnungen und die Gemeinschaftseinrichtung Ende Dezember bezugsfertig sein. Zwei Millionen kostet der Neubau auf dem Gelände des früheren Schornsteinbaus. Um eine lückenlose Vermietung der Wohnungen muss sich Wobau-Geschäftsführer Michael Hasche keinerlei Gedanken machen. Für altersgerechte Wohnungen dieser Art gibt es trotz umfangreicher Neubauten in den vergangenen Jahren noch immer lange Wartelisten.

Es geht um barrierefreies Wohnen, das bedeutet ein Bewegungsmaß von 1,2 mal 1,2 Metern. Das sind zwar nicht ganz die Anforderungen, die an behindertengerechte Wohnungen gestellt werden, dennoch wird sich der Block in guter Stadtlage besonders bei der älteren Generation großer Beliebtheit erfreuen. Preismäßig wird in dem Block für eine Wohnung von 56 Quadratmetern eine Warmmiete von 581 Euro gefordert. Zusätzlich kann sich jeder Bewohner noch weitere Betreuungspakete von der Volkssolidarität mieten, er muss es aber nicht. Der Sozialdienst wird in dem neuem Block eine Gemeinschaftseinrichtung unterhalten, die auch für die Bewohner der andere Blöcke offen- steht.

Noch in diesem Jahr wird mit dem Bau des vierten und dann letzten Blocks mit weiteren zehn Wohnungen in der Reuter-Straße begonnen.

Bürgermeisterin Gisela Schwarz lobt gestern nicht nur Wobau-Geschäftsführer Hasche in den höchsten Tönen ob dessen guter Arbeit, sie würdigte auch den Entschluss vieler ältere Menschen mit diesen Wohnungen ihr Alter flexibler gestalten zu wollen. Einige hätten ihre Häuser aufgegeben, weil vieles im Alter doch mühsam sei und sich entschlossen, noch einmal mit anderen zusammen zu leben.

Die Wobau plant nach dem vierten Block bisher keine weiteren Neubauten und will sich dann noch stärker auf die Sanierung ihres Wohnungsbestandes konzentrieren.

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