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Hagenower Kreisblatt

18. November 2017 | 15:15 Uhr

Boizenburg : Einzigartigkeit der Fliesen zeigen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Boizenburger haben mit Museum national wie international zwar Alleinstellungsmerkmal, müssen sich aber auch finanziell sehr strecken

von
erstellt am 07.Aug.2014 | 15:54 Uhr

„Ich wollte schon immer mal diese einzigartige Fliesen-Austellung sehen. Sie ist wirklich eine Rarität mit ihrer Fliesenkunst aus acht Jahrhunderten“, schwärmt Gisela Lindemann aus dem spreewäldischen Lübben. Die junge Frau ist momentan Besucherin der Elbestadt und habe schon öfter von dem Museum gehört, berichtet sie gegenüber der SVZ. In die Reichenstraße 4 sei sie von ihren Gastgebern geleitet worden, verrät sie. Das sind Astrid und Mario Konietzko.

„Wir sind seit einem Jahr Neu-Boizenburger und kommen eigentlich aus Stendal. Wir sind der Arbeit wegen hier hergezogen“, berichtet Astrid Konietzko und betont, das sie schon zweimal mit Besuchern in der Ausstellung gewesen sei. „Dieses Museum macht den besonderen Reiz der Stadt aus. Es wäre schade, wenn hier vielleicht einmal die Lichter ausgehen würden.“

Worte, die Wolfgang Ebert wie Öl runtergehen dürften. Denn seit 1975 lebt der gebürtige Prenzlauer in Boizenburg. Der 63-Jährige ist Schatzmeister des Ersten Deutschen Fliesenmuseums Boizenburg e. V., den es seit rund 16 Jahren schon als wirklich rührige Truppe unter dem derzeitigen Vorsitz von Lothar Scholz gibt. „Viele Boizenburger wissen oft gar nicht, was für einen Schatz sie hier in ihrer Heimatstadt besitzen. Bis jetzt haben wir versucht, jedes Jahr ein bis zwei neue Ausstellungen zu installieren. Und das, obwohl uns das Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern seit 2012 nicht mehr mit öffentlichen Mitteln unterstützt.“ An Fixkosten würden jährlich rund 9000 Euro fällig, rechnet Ebert vor. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Eintrittsgelder sei es derzeit ein Nullsummenspiel. „Wir können deshalb eigentlich keine neuen Ausstellungen organisieren, weil uns schlichtweg das Geld fehlt“, redet er Klartext. Dennoch habe man für 2015 eine Idee.

Welche das ist, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Hagenower Kreisblattes oder in unserem Epaper.

 

 

 

 

 

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