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Hagenower Kreisblatt

17. Oktober 2017 | 08:02 Uhr

Hagenow : Einsatzjahr vom Wasser dominiert

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Jahreshauptversammlung der Kameraden der Feuerwehr / Bürgermeisterin Gisela Schwarz dankt für Einsatzbereitschaft

von
erstellt am 08.Feb.2015 | 16:22 Uhr

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hagenow kamen am Freitagabend zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Die Klänge des Musikzuges begrüßten die Teilnehmer. Wehrführer Jan Meyer, der auf den Tag genau ein Jahr an der Spitze der Feuerwehr steht, gab in seinem Bericht einen Überblick über die Schwerpunkte im vergangenen Einsatzjahr. Dabei stellte er heraus, dass die Wehr 46 Mal zu Alarmen raus musste, die mit Wasser zu tun hatten. Er erinnerte an den Abend des 8. Juli des vorigen Jahres, als die Feuerwehrleute zu sieben Einsätzen am Stück im Dauerstress waren. „Dabei ging es um vier Mal Wasser pumpen, wir beseitigten zwei umgestürzte Bäume und kümmerten uns um einen vermeintlichen Baumbrand im Gleisbereich der Bahn. 26 Einsatzkräfte waren ab 18.51 Uhr unterwegs. Der letzte Einsatz endete an diesem Abend gegen 23 Uhr“, machte der Wehrführer deutlich.

Und dann schob er auch gleich die Ereignisse vom 3. August 2014 nach, an dem sich innerhalb kürzester Zeit solche Wassermassen in Teilen der Stadt und der Ortsteile ergossen. Selbst Alteingesessene hatten so ein Unwetter noch nicht erlebt. „Das Resultat war beträchtlich, 37 Wassereinsätze und zwei ausgelöste Brandmeldeanlagen zeigten uns unsere Grenzen.41 unserer 59 Kräfte waren ab 21 Uhr im Einsatz. die letzten kehrten am Folgetag nach 15 Uhr zurück in die Feuerwache. Ohne überörtliche Unterstützung hätten wir noch weitaus länger zu tun gehabt, deshalb unserer Dank an die Wittenburger, Lübtheener, Toddiner, Pätow-Steegener und Strohkichener Feuerwehr“, sagt Jan Meyer weiter. Er verwies in seinem Bericht auch darauf, das im vorigen Jahr die Kameraden zu 80 technischen Hilfeleistungen ausrücken mussten. Die Zahl der Brandeinsätze ist gegenüber 2013 um neun gesunken und beträgt im vorigen Jahr 74.

Zur Statistik gehören weiterhin 22 Alarme nach dem Auslösen von Brandmeldeanlagen und 19 Mal löste eine Haus-Rauchmeldeanlage aus, hinzu kamen 12 Kfz-Brände. 32 Mal rückte die Wehr unnötig aus. Als besondere Einsätze bezeichnete der Wehrführer den Brand eines mit Papierrollen beladenen Lkw auf der A24 am 25. Februar, den Dachstuhlbrand in der Bahnhofstraße sowie die Scheunen- und Hausbrände in Radelübbe am 21. Juni und 10. August.

 

 

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