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17. Klostermarkt Zarrentin : Einmaliges Ambiente lockte Gäste

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zarrentiner 17. Klostermarkt erfüllte wieder alle Erwartungen

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 16:48 Uhr

Langsam und vorsichtig bahnt sich der große Reisebus aus Potsdam seinen Weg durch die beidseitig zugeparkte Zarrentiner Amtsstraße, um die 25-köpfige Reisegruppe aus Berlin vom Klostermarkt abzuholen.

„Ich bin mit meinen Ausflüglern regelmäßig hier in dieser wunderschönen Stadt direkt am Schaalsee, um beispielsweise an der Kalkflachmoorführung mit Bodo Schömer teilzunehmen oder den monatlichen Schaalseemarkt zu besuchen“, erzählt Reiseleiter Eckard Reimer aus Berlin, während er den schon weihnachtlich eingestimmten Männern und Frauen beim Verladen ihrer „Beute“ behilflich ist. Seine Kunden würden vor allem die große Auswahl an regionalen Produkten schätzen, die beim mittlerweile 17. Weihnachtsmarkt am Zarrentiner Kloster in einer großen Auswahl angeboten wurden. Doch bevor am vergangenen Wochenende wieder tausende Kauf- und Schaulustige das große Areal direkt am Schaalsee bevölkern konnten, lag hinter den Organisatoren um Natalie-Sara Niehus eine fast einjährige Vorbereitungszeit. „Nach dem Fest ist vor dem Fest“ stellt dabei keine abgedroschene Weisheit dar, sondern ist für die Planer und Vorbereiter dieses weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten und beliebten Weihnachtsmarktes pure Realität. „Ohne die tatkräftige Unterstützung vieler fleißiger Helfer wären wir nicht imstande, einen solch niveauvollen und breitgefächerten Adventsmarkt auf die Beine zu stellen“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Zarrentiner Gewerbe- und Tourismusvereines, Natalie-Sara Niehus im Gespräch mit der SVZ. Dabei denkt die in der Stadt Zarrentin für Kultur und Tourismus verantwortliche junge Frau besonders an Michaela Gawer, die sich für sämtliche finanzielle Abrechnungen rund um den Klostermarkt verantwortlich zeichnet, an Dirk Fuhrer für die Installation der benötigten Elektrik auf dem gesamten Areal, aber auch an die Freiwillige Feuerwehr Zarrentin, den Bauhof, die DLRG oder die Polizei, die allesamt zu einem reibungslosen Ablauf des Klostermarktes beigetragen haben.

Viele der insgesamt 90 Aussteller, die in diesem Jahr vom Organisationsteam zum Klostermarkt eingeladen wurden, sind „Wiederholungstäter“ und gehören schon seit Jahren zum festen Stamm der Anbieter weihnachtlicher Accessoires rund um das schönste Fest des Jahres. Bereits zum zwölften Mal mit von der Partie war am vergangenen Wochenende Renate Domian aus Wittenburg, die den Besuchern handgemachte Weihnachtskarten oder Strickwaren anbot. „Was vor vielen Jahren einmal mit meinen damaligen Schülern an der Wittenburger Hans-Franck-Schule begann, konnte ich mit Beginn meines Vorruhestandes intensiv fortsetzen“, erzählt die Hobbybastlerin und ehemalige Lehrerin Renate Domian. Aber auch Manfred Saß aus Hagenow gehörte mit seiner Drehorgel im Eingangsbereiches zu den alten Hasen des Adventsmarktes. Mit seinen weihnachtlichen Melodien verdiente sich der Rentner und ehemalige Elektriker ein paar Euro hinzu, um seine Drehorgel der Marke Eigenbau auch weiterhin instand zu halten. Natürlich durfte diesem Jahr auch seine Hündin Ari nicht fehlen, die stets treu an seiner steht und am vergangenen Wochenende nicht nur die kleinsten Besucher des Weihnachtsmarktes erfreute. „Sowohl die Vielfalt der angebotenen regionalen Produkte als auch das einmalige Ambiente inmitten unseres historischen Klosters sind seit vielen Jahren Garanten für den Erfolg unseres Weihnachtsmarktes“, sagt Zarrentins Bürgermeister Klaus Draeger voller Stolz und Dankbarkeit für das engagierte Organisationsteam um Natalie-Sara Niehus, die schon bald über den dann 18. Klostermarkt nachdenken werden.

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