Hagenow : Einmal im Jahr, da muss man feiern

Die 29. Auflage des großen Festes in der früheren Kreisstadt ist Sonntag zu Ende gegangen.
Die 29. Auflage des großen Festes in der früheren Kreisstadt ist Sonntag zu Ende gegangen.

Wieder Zehntausende beim Altstadt- und Schützenfest Wetter wie bestellt: Organisatoren zufrieden

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24. Juni 2019, 05:00 Uhr

Die 29. Auflage des großen Festes in der früheren Kreisstadt ist gestern zu Ende gegangen. Zum ersten Mal seit Jahren spielte auch das Wetter wieder mal mit, obwohl die Hitze vielen Besuchern fast zu viel wurde. Das große Experiment, die Aufwertung des Freitag-Abends ist vollends gelungen, ohne dass der Sonnabend zu sehr gelitten hätte. Große Namen, wie der der belgischen Band „Sylver“ ziehen immer noch, da darf für die 30. Auflage des Festes im kommenden Jahr einiges erwartet werden.

Es sind die Tage, an denen das sonst so betuliche Hagenow nicht wiederzuerkennen ist. Denn Tausende, auch aus dem weiteren Umfeld, strömen in die Stadt, um sich in der Menschenmenge zwischen den Bühnen am Rathausplatz und dem Lindenplatz treiben zu lassen. Es gab aber auch ruhigere Ecken in dem Trubel, beispielsweise an der Kirche. Dort war ein kleiner Mittelalter-Markt aufgebaut mit einem ausgesucht guten Bühnenprogramm. Wer den Rummel wollte, war auf dem Parkplatz am Rathaus mit den vielen Fahrgeschäften und dem Riesenrad gut aufgehoben. Allerdings ist der Weg dahin vom Lindenplatz nicht zu unterschätzen. Große Vorkommnisse meldetete die Polizei bsi gestern nicht. Mehr als ärgelich war aber in der Nacht zum Sonntag eine Serie von Grafiti-Schmierereien in der Stadt, die nach ersten Schätzungen einigen Schaden verursachten. Hier werden noch Zeugen gesucht. Der Zugang zum Fest war in diesem Jahr mit Blick auf immerhin mögliche Anschläge besonders abgesichert worden. Ein Wunsch der Stadt, der mit den Wasserbehältern elegant und wirksam umgesetzt wurde.

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