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Hagenower Kreisblatt

22. Oktober 2017 | 17:47 Uhr

Boizenburg : Eine Stadt in vielen Porträts

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Nicole Kock präsentiert ihr Fotoprojekt in der Galerie des Rathauses / Vernissage zur Ausstellung am Freitag nächster Woche

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 15:50 Uhr

Nicole Kock wird die nächste Woche wohl so schnell nicht vergessen. Die 22-jährige Bürokauffrau stellt dann eigene Fotografien im Rathaus aus. „Stadtgesichter“ heißt das erste Fotoprojekt der jungen Frau, die Fotografie unter dem Label „Lichtgezeichnet“ als Nebengewerbe betreibt.

Knapp 40 Porträts in Schwarz-Weiß und Farbe werden dann drei Monate in der Galerie zu sehen sein. Am Freitag, dem 13. Februar, findet um 19 Uhr im Rathaus die Vernissage zur Ausstellung statt, am Montag davor soll die Exposition aufgebaut werden. Bis dahin gibt es für Nicole Kock noch viel zu tun, denn das Angebot, die Arbeiten öffentlich zu präsentieren, kam relativ kurzfristig. So müssen noch einige Aufnahmen gerahmt werden. Mit dem Fotografieren begann die Boizenburgerin vor vier Jahren, damals noch als Hobby. Vom Taschengeld habe sie sich eine Digitalkamera gekauft, diese überall mit hingenommen und beispielsweise Bilder von der Freundin in der Natur gemacht, erzählt Kock. Dann sei sie oft losgezogen, Sonnenuntergänge, Pflanzen oder Käfer zu fotografieren.

Es folgte ein Schlüsselerlebnis, bei dem sie merkte, „dass man mit einer kleiner Kamera nicht so weit kommt“, wie sie sagt. Bei einem Spaziergang mit Ehemann Stefan in Schildfeld wollte sie einen Schwan fotografieren. „Ich hatte mich hingesetzt mit meiner kleinen Kamera und wollte Bilder machen. Neben mir im Gebüsch saß jemand mit einer Spiegelreflexkamera und großem Objektiv. Diese Situation war mir dann doch etwas peinlich.“

Sie schaffte sich eine Anfänger-Spiegelreflexkamera mit einfachem Objektiv an und probierte sich damit aus. Die Natur wurde dann ab 2012 weniger zum Motiv, dafür aber die Menschen. „Dass mit Menschen liegt mir dann doch mehr. Da kann man die verschiedenen Seiten aufzeigen. Das reizte mich dann doch mehr, als der Natur hinterherzulaufen“, sagt Kock. „Es fasziniert mich, charakterliche Aspekte und Gefühle eines Menschen in Form von Bildern darzustellen, besondere Momente einzufangen und einzigartige Augenblicke festzuhalten.“

Im Sommer 2013 bekam die 1992 in Hagenow geborene und in Gresse aufgewachsene junge Frau ihren ersten größeren Auftrag. Sie durfte für ein Optikergeschäft in Boizenburg Fotos für Schaufensterplakate machen. Aus diesem Grund meldete Kock ein Kleingewerbe an.

Eine Freundin machte sie auf das Projekt „Verdener Gesichter“ eines niedersächischen Fotografen aufmerksam. Dessen Grundidee griff sie für Boizenburg auf.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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